Aktivkohle ist ein Filtermedium, dass schon sehr lange Zeit in der Aquaristik eingesetzt wird. So bekannt dieses Material auch ist, so unbekannt sind die Wirkungsweise und die richtige Anwendung für die Aquaristik. Der Qualitätsunterschied der verschiedenen Sorten ist so gravierend, dass jeder Aquarianer sich seine Aktivkohle erst ertesten muss. Es ist bekannt, daß verschiedene Korallenbruchsorten Phosphat in großen Mengen enthalten, die sich im Kalkreaktor lösen können. Aber auch einige Aktivkohlesorten tragen zum Anstieg der Phosphatkonzentration im Aquariumwasser bei.


Die Umkehrosmosetechnik hat in der Aquaristik - insbesondere der Meerwasseraquaristik - einen wichtigen Stellenwert eingenommen. Das liegt nicht nur an der allgemeinen Verschlechterung des Trinkwassers (Nitrat-, Pestizid-, Hormonproblematik, Medikamentenrückstände) und der im Vergleich vor 20 Jahren günstigeren Anschaffungskosten, sondern auch daran, dass heutzutage Tiere im Meerwasseraquarium erfolgreich gepflegt werden, die auf Grund ihrer Empfindlichkeit vor 10 Jahren noch im Aquarium als absolut nicht überlebensfähig eingestuft wurden.

Die Umkehrosmosetechnik ist leicht zu handhaben. Im Vergleich zu Ionenaustauschern entfernt die Umkehrosmosetechnik mehr Inhaltsstoffe aus dem Wasser. Auch das umständliche Hantieren mit gefährlichen Säuren oder Laugen entfällt.

Wasser besteht aus eine Vielzahl von Stoffen, die unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Das Leitungswasser in Mitteleuropa weicht von der Zusammensetzung von tropischen Wässern (meist Weichwässern) erheblich ab. Viele der sogenannten Anfängerfische jedoch stammen aus Wässern, die nicht zu den Weichwässern zählen und deshalb besser in mitteleuropäischen Wasser leben können. Außerdem besitzen diese Fische zumeist eine sehr starke Anpassungsfähigkeit, die die Überlebenswahrscheinlichkeit erhöhen. Selbst so empfindliche Tiere wie der Diskus-Buntbarsch wurde in Nachzuchten so weit an Leitungswasser adaptiert (angepasst), so dass eine Hälterung zumeist ohne Probleme möglich ist - von extrem harten Wässern einmal abgesehen.

 

Für die Hälterung und insbesondere für die Zucht von Diskus-Buntbarschen ist weiches, von Schadstoffen befreites und leicht saures Wasser unbedingt erforderlich. Neben der Wasseraufbereitung mit Ionenaustauschern (meist Vollentsalzung) hat sich die Umkehrosmose einen festen Platz in der Aquaristik gesichert. Umkehrosmosemembranen bestehen grundsätzlich aus den Komponenten Membran und eine Feinfiltration zur Vorbehandlung. Sind die zumeist verbauten zusätzlichen Aktivkohlefilter sinnvoll?

 

Bei der Wasseraufbereitung für die Aquaristik hat in den letzten Jahren die Umkehrosmosetechnik eine große Bedeutung erlangt und das nicht ohne Grund: neben der Minimierung der Wasserhärte und der Schadstoffkonzentrationen von Nitrat, Kieselsäure und Pestizidrückständen wird der Gesamtsalzgehalt gesenkt. So entsteht ausgezeichnetes Zuchtwasser für Weichwasserfische und ideales Nachfüllwasser für die Meerwasseraquaristik. Prozessbedingt produziert jede Umkehrosmoseanlage Abwasser. Aber hoch ist die ideale Abwassermenge?

 

Die professionelle Aquaristik ist ohne die Umkehrosmosetechnik fast nicht möglich. Umkehrosmoseanlagen bestehen aus einigen Komponenten, die regelmäßig gewartet werden sollten. Bei fehlender Wartung können diese System ausfallen und führen zu schlechter Reinwasserqualität oder zu teuren Schäden.

 

Für die Hälterung und insbesondere für die Zucht von Diskus-Buntbarschen ist weiches, von Schadstoffen befreites und leicht saures Wasser unbedingt erforderlich. Neben der Wasseraufbereitung mit Ionenaustauschern (meist Vollentsalzung) hat sich die Umkehrosmose einen festen Platz in der Aquaristik gesichert. Umkehrosmosemembranen bestehen grundsätzlich aus den Komponenten Membran und eine Feinfiltration zur Vorbehandlung. Sind die zumeist verbauten zusätzlichen Aktivkohlefilter sinnvoll?

Die Ziele der Aquarianer werden immer höher gesteckt. Besonders in der Meerwasseraquaristik steigt die Anzahl derjenigen Organismen, die besondere Ansprüche an die Pflege stellen, von Jahr zu Jahr. Selbst Nachzuchten, die früher als unmöglich galten, sind heute keine Seltenheit mehr.
Diese Erfolge liegen an einem steigenden Wissensstand und an der technischen Ausstattung, die immer weiter verbessert wird. Neben Beleuchtung, Heizung, Filterung und Nährstoffversorgung ist das Ausgangswasser als ein wichtiger Faktor zu nennen.

Aktivkohle wird häufig in der Aquaristik eingesetzt. Wie wird sie hergestellt, welche Faktoren beeinflussen die Wirkung, wie wird sie richtig eingesetzt?