Les algues visqueuses sont une horreur pour l'aquariophile d'eau de mer. Particulièrement celles de coloration rouge sombre - également appelées "peste rouge" par de nombreux aquariophiles - elles peuvent apparaître et se multiplier de manière rasante et étouffer des invertébrés sessiles sensibles. Les observations ici rapportées sont apparues de manière plutôt involontaire dans l'un de nos aquariums de recherche.


Schmieralgen sind dem Meerwasseraquarianer ein Graus. Besonders die stark rot gefärbten - bei vielen Aquarianern auch als „rote Pest“ bezeichnet - können rasant schnell auftreten und sich vermehren und empfindliche Niedere Tiere ersticken. Die hier vorgestellten Beobachtungen entstanden eher unfreiwillig in einem unserer Versuchsaquarien.

Der erste Teil meiner gleichnamigen Ausführung bezog sich, angesichts der großen Vielfalt der Bakterienarten und der unermesslichen Individuenzahl, die auch in den Süß- und Meerwasseraquarien relevant sind, hauptsächlich auf die allgemeine morphologische Gestalt, die Vermehrung, diverse Wachstumstrategien und Ernährungstypen sowie einige biologische Stoffwechselaktivitäten (Sellner 1996). Was unter dem biologischen Stoffwechselprozess der Ammoniumelimination verstanden wird und welche Möglichkeiten wir haben, diesen speziellen Vorgang in unseren Aquariensystemen gezielt einzusetzen oder zu unterstützen, soll in diesem Artikel näher dargestellt werden.

Bakterien! Angst und Zweifel an deren Nutzen befällt uns, wenn wir an diese Organismengruppe denken. Mit Recht, wenn wir Bakterienarten meinen, deren pathogene (krankheitserregende) Wirkung nachgewiesen ist und die sowohl den Menschen als auch den Tieren das Leben zur Qual machen können. Die meisten Bakteriengattungen sind jedoch von harmloser Natur und dienen höher entwickelten Organismen als Nahrung, wie beispielsweise den Rotatorien (Rädertierchen), Ciliaten (Wimperntierchen), Flagellaten (Geißeltierchen), Nematoden (Fadenwürmern), etc.. Ebenso gibt es Bakterien, die so wichtige Aufgaben erfüllen, dass ohne sie das Ökosystem Erde nicht - jedenfalls in der uns bekannten Form - existieren würde. Dieser Artikel gibt eine kleine Einführung über den allgemeinen Aufbau von Bakterien und erklärt die wichtigsten Funktionen, die sie in aquatischen Systemen - also auch im Aquarium - übernehmen.

 

Ammonia oxidation of Nitrosomonas is the first step of nirification. Interesting dependency of oxidation rate on temperatur and pH value, that influence the availability of the substrate ammonia, are shown.

To Article: nitri.pdf

Groeneweg, J., Sellner, B. & Tappe, W. 1994: Ammonia Oxidation in Nitrosomonas at NH3 Concentrations near Km: Effects of pH and Temperature. Wat. Res. 12: 2561 - 2566.

 

Das Redfield-Verhältnis ist das in der Natur gemessene Verhältnis zwischen u.a. Nitrat und Phosphat. Dieses großflächig gemittelte Verhältnis sagt jedoch nichts über die optimalen Nitrat- und Phosphatwerte im Hobbyaquarium aus. Ein abweichendes Verhältnis kann durch gezielte Zugabe von Nitrat- bzw. Phosphatsalzen angepasst werden, jedoch bringt dieser Eingriff in den meisten Fällen nichts. Solange die empfohlenen minimalen und maximalen Konzentrationen nicht unter- bzw. überschritten werden kann von optimalen Verhältnisse ausgegangen werden.

Zum Artikel: KORALLE_91_Redfield-Verhältnis.pdf

Ramsch, B. & Sellner, B. 2015: Redfield-Verhältnis - eine Zauberformel für das Aquarium? Koralle 91, 16 (1): 52-62.


Die Entwicklung eines neue Gerätes für die Aquaristik ist mit vielen Schwierigkeiten im Bereich Theorie (hier: Chemie und Physik), Materialtechnik und praktische Anforderungen verknüpft. Besondere Herausforderung ist das sogenannte Upscaling, bei dem kleine Hobbygeräte für den größeren Maßstab konstruiert werden. Dabei können einige unvorhergesehene Probleme auftreten.

Calcium ist eins der wichtigen Mineralien im Meerwasser. Der Verbrauch dieses Erdalkalimetalls - chemische Abkürzung Ca - kann in verschiedenen Aquarien derart unterschiedlich sein, dass eine regelmäßige Überprüfung und Korrektur unerlässlich ist. Für die Aquaristik wurden drei Methoden entwickelt, um die Calciumversorgung zu gewährleisten. Alle drei Methoden funktionieren, haben alle ihre Vor- und Nachteile und können beliebig miteinander kombiniert werden. 

Die Karbonathärte - abgekürzt KH - ist einer der wichtigsten Parameter im Meerwasseraquarium. Der Aquarianer muss diesen Wert regelmäßig messen, weil in einem gut funktionierendem marinen Biotop der Bedarf enorm ist. Die Karbonathärte kann innerhalb eines Tages um 5-10 Grad (abgekürzt °) fallen.

Meerwasser ist sowohl chemisch als auch physikalisch einer der kompliziertesten Lösungen, die die Natur bereitstellt. Die Vielzahl von anorganischen und organischen Substanzen und die hohe Konstanz der Stoff im Laufe der Evolution hat eine atemberaubende Vielzahl von verschiedenen Organismen erzeugt. Der Aquarianer hat nun die Aufgabe, in seinem Becken dieses Meerwasser bereit zu stellen.