Wasser besteht aus eine Vielzahl von Stoffen, die unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Das Leitungswasser in Mitteleuropa weicht von der Zusammensetzung von tropischen Wässern (meist Weichwässern) erheblich ab. Viele der sogenannten Anfängerfische jedoch stammen aus Wässern, die nicht zu den Weichwässern zählen und deshalb besser in mitteleuropäischen Wasser leben können. Außerdem besitzen diese Fische zumeist eine sehr starke Anpassungsfähigkeit, die die Überlebenswahrscheinlichkeit erhöhen. Selbst so empfindliche Tiere wie der Diskus-Buntbarsch wurde in Nachzuchten so weit an Leitungswasser adaptiert (angepasst), so dass eine Hälterung zumeist ohne Probleme möglich ist - von extrem harten Wässern einmal abgesehen.

 

Für die Hälterung und insbesondere für die Zucht von Diskus-Buntbarschen ist weiches, von Schadstoffen befreites und leicht saures Wasser unbedingt erforderlich. Neben der Wasseraufbereitung mit Ionenaustauschern (meist Vollentsalzung) hat sich die Umkehrosmose einen festen Platz in der Aquaristik gesichert. Umkehrosmosemembranen bestehen grundsätzlich aus den Komponenten Membran und eine Feinfiltration zur Vorbehandlung. Sind die zumeist verbauten zusätzlichen Aktivkohlefilter sinnvoll?

 

Bei der Wasseraufbereitung für die Aquaristik hat in den letzten Jahren die Umkehrosmosetechnik eine große Bedeutung erlangt und das nicht ohne Grund: neben der Minimierung der Wasserhärte und der Schadstoffkonzentrationen von Nitrat, Kieselsäure und Pestizidrückständen wird der Gesamtsalzgehalt gesenkt. So entsteht ausgezeichnetes Zuchtwasser für Weichwasserfische und ideales Nachfüllwasser für die Meerwasseraquaristik. Prozessbedingt produziert jede Umkehrosmoseanlage Abwasser. Aber hoch ist die ideale Abwassermenge?

 

Die professionelle Aquaristik ist ohne die Umkehrosmosetechnik fast nicht möglich. Umkehrosmoseanlagen bestehen aus einigen Komponenten, die regelmäßig gewartet werden sollten. Bei fehlender Wartung können diese System ausfallen und führen zu schlechter Reinwasserqualität oder zu teuren Schäden.

 

Für die Hälterung und insbesondere für die Zucht von Diskus-Buntbarschen ist weiches, von Schadstoffen befreites und leicht saures Wasser unbedingt erforderlich. Neben der Wasseraufbereitung mit Ionenaustauschern (meist Vollentsalzung) hat sich die Umkehrosmose einen festen Platz in der Aquaristik gesichert. Umkehrosmosemembranen bestehen grundsätzlich aus den Komponenten Membran und eine Feinfiltration zur Vorbehandlung. Sind die zumeist verbauten zusätzlichen Aktivkohlefilter sinnvoll?

Die Ziele der Aquarianer werden immer höher gesteckt. Besonders in der Meerwasseraquaristik steigt die Anzahl derjenigen Organismen, die besondere Ansprüche an die Pflege stellen, von Jahr zu Jahr. Selbst Nachzuchten, die früher als unmöglich galten, sind heute keine Seltenheit mehr.
Diese Erfolge liegen an einem steigenden Wissensstand und an der technischen Ausstattung, die immer weiter verbessert wird. Neben Beleuchtung, Heizung, Filterung und Nährstoffversorgung ist das Ausgangswasser als ein wichtiger Faktor zu nennen.

Aktivkohle wird häufig in der Aquaristik eingesetzt. Wie wird sie hergestellt, welche Faktoren beeinflussen die Wirkung, wie wird sie richtig eingesetzt?

 

Der letzte Teil dieser Trilogie befasst sich mit dem Stoffwechselendprodukt der Nitrifikation - dem Nitrat. Hohe und sehr hohe Konzentrationen führen zwar nicht zu Vergiftungserscheinungen, jedoch können starkes Wachstum von Schmieralgen und Grünalgen auftreten. Gegen erhöhte Nitratkonzentrationen helfen verschiedene Techniken - die wohl bekanntesten sind die Denitrifikationsfilter. 

Zum Artikel: KORALLE_56_nitrat.pdf

Sellner, B.R.  & Ramsch, B. 2009: Stickstofftrilogie: Nitratentfernung - eine Übersicht. Koralle 56, 10 (2): 60-66.

 

Nitrit ist ein potentiell giftiges Zwischenprodukt der Nitrifikation. Aufgrund des hohen pH-Wertes im Meerwasserbereich sind jedoch hohe Konzentrationen bis 10 mg/l noch vertretbar. Im Süßwasserbereich - insbesondere bei sehr sauren Gewässern - jedoch kann eine Nitritvergiftung schnell auftreten. Gründe für eine erhöhte Nitritkonzentration ist immer eine nicht oder nur teilweise funktionierende Filtertechnik. Deshalb sind erhöhte Nitritkonzentrationen immer ein Zeichen zum handeln.

Zum Artikel: KORALLE_55_nitrit.pdf

Sellner, B.R. & Ramsch, B. 2009: Stickstofftrilogie: Nitrit - ein giftiges Zwischenprodukt. Koralle 55, 10 (1): 64-68.

 

Der Stickstoffkreislauf ist einer der wichtigsten mikrobiologischen Prozessketten, die im Aquarium ablaufen, um den Fischen und anderen Tiere das Überleben zu sichern. Im ersten Teil liegt der Hauptaugenmerk auf dem wohl wichtigste Stoffwechselprodukt - das gifte Ammoniak, dass in einem Gleichgewicht mit dem ungiftigen Ammonium steht. Diese Gleichgewicht ist ausschlaggebend für die Giftigkeit der im Aquarium befindlichen Summe Ammonium + Ammoniak.

Zum Artikel: Koralle_54_ammoniak.pdf

Sellner, B.R., Ramsch, B. 2008: Stickstofftrilogie: Ammoniak - ein starkes Fischgift. Koralle 54, 9 (6): 58-64.