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Aufzuchtinfos über Artemia spec.
 
Fotoserie
Steckbrief



Fotoserie


noch nicht geschlüpfte Cyste "Dauerei", Durchmesser: 250 µm (Hellfeld)


die Cyste ist geplatzt, der Embryo ist dabei, die Cystenschale (Chorion) zu verlassen (Dunkelfeld)


der Embryo ist noch von der Eimembran umgeben, hat aber das Chorion fast verlassen (Dunkelfeld)


leere Cystenhülle, (Dunkelfeld)


der Embryo hat das Chorion verlassen, ist aber noch von der Membran umgeben (Dunkelfeld)


1. Tag: frisch geschlüpfte Nauplie mit einem Naupliusauge, Länge: 550 µm (Phasenkontrast)


9. Tag (die Entwicklungsgeschwindigkeit ist stark z.B. von der Temperatur abhängig - die Tiere in dieser Bilderserie wurden bei 18-20°C aufgezogen), Länge: 900 µm (Hellfeld)


9. Tag: deutlich ist der Darminhalt bestehend aus halbverdauten Phaeodactylum tricornutum zu erkennen, (Dunkelfeld)


13. Tag: die Ruderbeinchen werden langsam ausgebildet, auch die beiden zusätzlichen Komplexaugen bilden sich, Länge: 1.200 µm (Hellfeld)


17. Tag: die Kiemenbeinchen bereits weiter entwickelt, Länge: 1.500 µm (Hellfeld)


17. Tag: deutlich sind die Borsten der Kiemenbeinchen zu sehen. (Dunkelfeld)


17. Tag: eins der beiden Komplexaugen (Mitte) und das Naupliusauge (oben). (Dunkelfeld)


21. Tag: an den Kiemenbeinchen sind deutlich die Kiemen zu sehen. Länge: 2.000 µm (Hellfeld)


39. Tag: Gesamtlänge 10.500 µm, Ausschnitt Aufsicht Kopf (Hellfeld)


39. Tag: Ausschnitt Eiersack; Eier ca. 185 µm Durchmesser (Hellfeld)


Subadulte Artemia in der Zooplanktonröhre gefüttert mit Kieselalge Phaeodactylum tricornutum


Fehlentwicklung an der zweiten Antenne bei reiner Nannochloropsis-salina-Fütterung


Fehlentwicklung am Abdomen bei reiner Nannochloropsis-salina-Fütterung


Steckbrief

06.2012
Artemia spec.; es sind folgende Arten beschrieben, meist jedoch unter dem Namen A. salina bekannt:
A. tunisiana, A. franciscana, A. parthenogenetica, A. sinica, A. persimilis, A. urmiana
Artemidae / Anostraca (Kiemenfußkrebse) / Branchiopoda
Der wohl am weitesten verbreitete selbst züchtbare Zooplankter. Es können alle Stadien von entcystierten Eiern, frisch geschlüpften Nauplien bis zum adulten Tier verfüttert werden. 
frisch geschlüpfte Nauplie um 500 µm; adulte Tiere 10...15 mm; Subitaneier 185 µm; andere Größen je nach Herkunft (Unterart / Art) möglich
Die Inhaltsstoffe von Artemia wird sehr stark vom Futter beeinflusst;
nach 8 Stunden Fütterung mit Nannochloropsis salina stieg die HUFA-Konzentration signifikant (56,5% verglichen mit frisch geschlüpften A.) gegenüber den 3, 6, 24 Stundenproben mit EPA = 8,05%, AA = 14,15%, DHA = 1,85% an (Chakraborty et al. 2007);
je nach Futter und Sauerstoffgehalt grün, rot, braun
gering; benötigt jedoch viel Platz oder alternativ eine aufwändig Ammoniakentgiftung
Fütterung mit Mikroalgen: Nannochloropsis salina (möglich aber nicht optimal: Missbildungen von A. salina!), Phaeodactylum tricornutum (sehr gut geeignet), Xxx-8
mit Hefe (Achtung! Belüftung darf niemals ausfallen, sonst kippt die Kultur extrem schnell um)
Zooplanktonröhre
Aquarium
Salzwasserteich
nicht notwendig, aber zusätzliches Algenwachstum ist förderlich (Futter und Sauerstofflieferant)
schwach...sehr stark; Tiere entwickeln sich bis zum Adultus auch bei starker Strömung
 
liebt es sehr warm
einfache bis mehrfache Meerwasserkonzentration
erträgt niedrige Sauerstoffkonzentrationen von unter 1 mg/l
normales Meerwasser oder Salzwasser;
heterotrophes Wachstum mit Glucose ist bei A. salina geringer als bei Brachionus plicatilis (Li et al. 1993)
nicht notwendig; aus Cysten ("Eier") können jederzeit wieder Tiere gezogen werden
große Fischlarven bis ausgewachsene Fische, Quallen, etc. (je nach Entwicklungsgröße)



Kategorie: Planktonzucht