Wie kaufe ich Meerwassertiere ein?


 
Einige Tiere - wie fast alle Nacktschnecken - sind immer noch nicht im Hobbyaquarium haltbar 
und sollten von Aquarianern nicht gekauft werden.
(Foto: Michael Kokoscha)

Welche Art Meerwasseraquarium möchte ich?
Wo kaufe ich ein?
Wie müssen die Tiere verpackt und transportiert werden?
Das Einsetzen der neuen Tiere ins Aquarium
Quarantäne
Revierkämpfe alt gegen neu
Herausfangen der Fische aus einem eingerichtetem Aquarium
Ein Beispielbesatz für ein Anfänger-Riffaquarium 400 Liter


 

Welche Art Meerwasseraquarium möchte ich?

Die aller erste Entscheidung, die Sie als angehender Meerwasseraquarianer treffen müssen, ist: welchen Meerwasseraquarientyp möchte ich? Denn danach muss die komplette Technik ausgesucht werden. Für ein reines Fischaquarium wird z.B. nur eine geringe Beleuchtung benötigt; bei einem reinem Steinkorallenaquarium kommt man ohne Kalkreaktor fast nicht aus; bei einem Steinkorallenaquarium mit hohem Fischbesatz muss die Technik wesentlich größer dimensioniert werden; bei Artenbecken müssen die speziellen Bedürfnisse der Pfleglinge berücksichtigt werden, etc... .

Steht der Typ fest, sollte man sich einige Gedanken über den Fischbesatz und die Niederen Tiere machen. Nicht alle Tiere passen zusammen. Wird z.B. ein Großkaiser ausgesucht, kann man eine Reihe Korallen getrost vergessen; von denen ernährt er sich in der Natur - und auch im Aquarium. Ebenso dürfen keine Garnelen ins Aquarium gesetzt werden, wenn ein  Mirakelbarsch Calloplesiops spec. schon bereits schwimmt. Viele Tiere habe so große Reviere, dass sie nur einzeln in ein Aquarium gesetzt werden dürfen; andere wiederum sind Schwarmfisch und sollten zumindest als kleine Gruppe im Aquarium schwimmen; ist ein Schwarmfisch allein im Becken, ist das ebenso Tierquälerei wie schlechte Wasserqualität oder zu wenig oder falsches Futter.

Viele Tiere sind für Hobbyaquarien einfach nicht geeignet. Fische, die von Natur aus sehr groß werden, gehören nicht in ein Hobbyaquarium. Zackenbarsche z.B. werden öfter im Handel angeboten. Aber sie wachsen doch recht schnell und schon ist das Aquarium zu klein, bzw. der Aquarianer quält das zu groß gewordene Tier. Ausgewachsen wiegen Zackenbarsche einige hundert Kilogramm - die Tiere sind also nur etwas für Großaquarien!

Wenn Sie sich Tiere zulegen, lassen Sie sich beraten und lesen erst einmal geeignete Literatur. Eignen Sie sich am besten die lateinischen Namen der Tiere an. Zuerst sind die Namen sehr ungewohnt, aber die Verständigung ist einfach besser, weil es für ein und den selben Fisch viele deutsche oder amerikanische Namen gibt (nur selten ist es andersherum). Beachten Sie, dass ein "falscher" Fisch das komplette Aquariumgleichgewicht vollkommen durcheinander bringen kann. 

 

Wo kaufe ich ein?

Die Anzahl der Zoofachhandlungen ist enorm. Doch wer sich für Meerwassertiere entschieden hat, wird schnell feststellen, dass die Anzahl der Meerwassergeschäft wesentlich niedriger ist. Es gibt riesige Zoohandlungen mit allen Haustieren bis zu hochspezialisierten Kleinstgeschäften - oft im Keller. Die Größe der Läden sagt jedoch NICHTS über die Qualität der Beratung und der Tiere aus. Besuchen Sie so viele Geschäfte wir möglich und lassen sich beraten. Stellen Sie auch einige Fangfragen, deren Antwort Sie schon vorher kennen und beurteilen Sie dann die Kompetenz der Verkäufer. Wenn Ihnen als Anfänger z.B. ein Weiskehldoktor Acanthurus leucosternon verkauft werden soll, drehen Sie sich am besten wieder um und betreten den Laden nicht mehr wieder.

 
Ob kleines Kellergeschäft...
Foto: Nilson

...oder großer Meerwasserladen:
die Qualität der Anlagen und Tiere muss stimmen.

Foto: AquaCare

Wenn die Beratung stimmt, sollten natürlich die Tiere ebenfalls in Ordnung sein. Schauen Sie sich die Verkaufsanlagen genau an. Sind zum Beispiel fast alle Niederen Tiere geschlossen oder lösen sich schon halb auf, lassen Sie von einem Kauf ab. Auch aus "verdreckten" Aquarien (Schmieralgen, Planarien, gelbliches Wasser, nicht gewartete Technik) sollte nichts gekauft werden. Fische sollten wohl genährt und gesund aussehen. Sind bereits kranke Tiere im Aquarium, vermeiden Sie den Kauf. Sind tote Tiere im Aquarium, ist das ein schlechtes Zeichen für die Sorgfalt des Betreibers. Bei solchen Verhältnissen kann man davon ausgehen, dass die Tiere auch nicht eingewöhnt wurden.

In fast allen Fischverkaufsanlage werden Antibiotika und/oder Kupfer eingesetzt. Sie erkennen es daran, dass der Bodengrund und Einbauten vollkommen algenfrei sind. Außerdem werden Sie nie in solchen Aquarien Niedere Tiere sehen. Bei Fischen aus diesen Anlagen kommt es nicht selten vor, dass nach dem Einsetzen in Ihre Aquarium sofort Krankheiten ausbrechen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass die neuen Fische eine gute Konstitution haben. Sieht man bereits die Gräten als Abdrücke auf der Haut und ist der Fischbauch eingefallen, hat das Tier keine Überlebenschance. Sie riskieren sogar den Totalverlust aller bereits im Aquarium schwimmenden Tiere. Auch Fische, die andauernd in kleinen Kreisen schwimmen ("kreiseln"), heftig atmen, auf dem Kopf stehen (außer z.B. Schnepfenmesserfische Aeoliscus strigatus), bereits Krankheitssymptome zeigen oder sich einfach nicht normal verhalten, sollten auf keinen Fall gekauft werden - und wenn sie noch so preiswert sind!

Zumeist ist in den Fischverkaufsanlagen eine geringe Salzdichte, um Ektoparasiten (Oodinium, Cryptocaryon) das Leben zu erschweren. Beachten Sie diese Umstand beim späteren Einsetzen in das Aquarium. Die Umgewöhnungsphase muss dementsprechend lang sein.

Optimal sind Aquarienanlagen, in den Niedere Tiere und Fische gleichzeitig gehalten werden. Weil die Belastung in Verkaufsanlagen auf Grund der sehr wechselnden Fischanzahl enorm hoch sein kann, müssen diese Aquariensysteme mit einer effizienten Technik ausgerüstet sein. 

In vorbildlich betriebenen Meerwassergeschäften, wird der Verkäufer auf Anfrage die Tiere vor Ihren Augen füttern, damit Sie erkennen können, ob der von Ihnen ausgesuchte Fisch Ersatzfutter annimmt und sich normal benimmt. Frisst er nicht, kaufen Sie ihn am besten nicht. Lassen Sie sich auf keine Ausreden ein wie: "Die Fische sind heute bereits gefüttert und dürfen nichts mehr bekommen." Rifffische können nicht verfetten (einmal von Lauerjägern z.B. der Rotfeuerfisch Pterois spec. oder der Verfütterung von zu fettreichem Futter abgesehen).

Versuchen Sie so oft wie möglich Nachzuchten oder Tiere aus nachhaltigen Quellen zu kaufen. Diese sind zwar teuer, aber meist in wesentlich besserem Zustand und besser adaptiert.

Leider sind die vorbildlichen Beispiele nur selten und so kommt es, dass viele Meerwasseraquarianer 100...200 km fahren, um an gesunde Tiere zu kommen.

 

Wie müssen die Tiere verpackt und transportiert werden?

Haben Sie sich für Tiere entschlossen, müssen einige Grundsätze eingehalten werden, damit die Tiere auch gesund in Ihr Aquarium kommen.

Alle Tiere sollten einzeln verpackt werden - nur sehr kleine Schwarmfische können zu mehreren eingetütet werden. Werden mehrere Tiere in einen Beutel gepackt, können sie sich gegenseitig verletzen oder vernesseln. Stirbt ein Tier, wird die Wasserqualität so schnell schlecht, dass die anderen Tiere keine Chance mehr haben.

Fische dürfen auf keinen Fall im Dunkeln gefangen werden (nachtaktive Fische einmal ausgenommen). Der Fangstress kann so hoch sein, dass sie kurz darauf sterben.

Einige Tiere müssen unter Wasser eingepackt werden, damit sie überleben. Dazu gehören Seeigel, Seesterne, Schwämme, Seepferdchen und Muscheln.

Sehr zerbrechliche Steinkorallen sollten auf einem Styroporblock befestigt und kopfüber in den Transportbeutel verpackt werden. So ist gewährleistet, dass sie nicht den Beutelrand berühren und Äste abbrechen können.

Im Transportbeutel muss mindestens 2/3 Luft über dem Wasser sein, damit kein Sauerstoffmangel während des Transportes eintritt. Bei längeren Fahrten ist es sinnvoll, Reinsauerstoff zu verwenden. Der Reinsauerstoff ermöglicht eine höhere Ammoniakunempfindlichkeit der Tiere. Besonders empfindlich gegenüber Sauerstoffmangel sind z.B. Zebrasoma-Arten.

Während des Transports darf die Temperatur sich nicht stark verändern. Besonders im Sommer und im Winter bei Extremtemperaturen sollten die Tierbeutel in Styroporboxen zum Temperaturschutz eingepackt werden. Das gilt ebenfalls für Lebende Steine.

 

Das Einsetzen neuer Tiere ins Aquarium

Haben Sie Ihre Tiere heile nach Hause transportiert, bewahren Sie Ruhe und haben Sie Geduld. Überstürztes Handeln oder zu große Vorfreude sind fehl am Platze.

Niedere Tiere (außer die Tiere, die unter Wasser verpackt werden müssen) nehmen Sie aus den Beuteln heraus, schwenken Sie noch einmal in dem Transportwasser, damit die meisten Schleimstoffe im Beutel bleiben und setzen Sie sie sofort ins Aquarium - schütten Sie das alte Wasser weg. Stammen die Tiere aus einem Aquarium, in dem Planarien (auch Mandarinfische Synchiropus splendidus, S. picturatus fressen Planarien/Turbellarien) zu sehen waren, sollten die Niederen Tiere für ca. 10 Sekunden in Leitungs- oder Umkehrosmosewasser getaucht werden - dabei sterben evtl. vorhandene Planarien schnell ab. Suchen Sie einen artspezifischen Platz (Licht, Strömung, Nesselempfindlichkeit) und befestigen Sie das Tier provisorisch (in eine Lücke klemmen). Fühlt sich das Tier wohl (Polypen strecken sich nach einigen Minuten bis Stunden heraus) befestigen Sie es endgültig (z.B. mit Korallenkleber). Nur wenige Tiere brauchen mehrere Tage, um sich zu entscheiden, ob sie sich wohlfühlen.

Fische und die oben erwähnten unter Wasser verpackten Tiere müssen anders behandelt werden, wenn sie aus reinen Fischbecken mit niedriger Dichte gefangen wurden. Geben Sie die Neulinge gemeinsam in ein Glas- oder Kunststoffgefäß (z.B. Eimer) und lassen LANGSAM Aquariumwasser hinzutropfen (1 Tropfen pro Sekunde). Sorgen Sie für die richtige Temperatur (z.B. das Gefäß in das Filterbecken hineinstellen) und bei vielen Fischen versorgen Sie sie mit Luft (Ausströmerstein). Ist das Gefäß voll, schütten Sie die Hälfte weg (nicht ins Aquarium, weil Kupfer- oder Antibiotikareste im Wasser enthalten sein können!) und lassen weiter Aquariumwasser hinzutropfen. So verfahren Sie mindestens 10mal, damit sich die Wasserqualität langsam anpasst und die Tiere zum Transportstress nicht noch unnötigen Wasserstress erleiden. Die Tropfenanzahl kann zum Schluss erhöht werden. 

Fische sollten nie direkt aus den beim Händler frisch eingetroffenen Importboxen gekauft werden, da sich bei der Anpassung an das Aquariumwasser schwerwiegende Probleme ergeben können.

 

Quarantäne

Quarantäne oder keine Quarantäne? In vielen Büchern steht, dass neue Fische ein paar Tage in Quarantäne gehalten werden sollen. Wir können uns da nicht allgemein anschließen, weil in den meisten Fällen kein ordentliches Quarantänebecken zur Verfügung steht. Die Quarantäne ist Aufgabe des Händlers - jedenfalls im Idealfall. Er hat dafür zu sorgen, dass die frisch importierten Tiere die ersten zwei Wochen nicht zum Verkauf stehen und bei möglichen Krankheiten (meist Oodinium oder Cryptocaryon aber auch viele Würmer in den Därmen und Kiemen) die geeigneten Gegenmaßnahmen unternimmt. Tiere direkt aus dem Importbeutel zu erwerben ist natürlich ein Risikofaktor; dann sollten die Tiere auf jeden Fall in Quarantäne, um den Aquarienbestand nicht zu gefährden. 

Wenn eine Quarantäne durchgeführt werden soll, muss darauf geachtet werden, dass die Filtertechnik und Strömung mindestens eben so gut ist, wie im Hauptbecken. Die Wasserqualität spielt eine außerordentliche Rolle. Wenn sie nicht stimmt, kann ein gesunder Fische im Quarantänebecken schnell krank werden. Ebenfalls wichtig ist, dass Versteckplätze zur Verfügung stehen. Ein Rifffisch, der sich nicht verstecken kann, hat Stress und ist deshalb anfällig gegenüber Infektionskrankheiten. Aus diesem Grund sollten in Fischverkaufsaquarien aus Mangel an Verstecken immer ein größere Anzahl von Fischen schwimmen. Der einzelne Fisch kann sich so in der Fischmenge verstecken.


In großen Schauaquarien sind Quarantäneabteilungen selbstverständlich. Foto: AquaCare

Revierkämpfe alt gegen neu

Bei vielen revierbildenden oder aggressiven Fischen gilt immer der Grundsatz: setzen Sie Tiere gemeinsam ein. So werden die meisten aggressiven Handlungen verhindert. Aber leider bekommt man nicht die gewünschten Tiere auf einmal im Handel zu kaufen - oder der Geldbeutel spielt nicht so mit. Mit kleinen Tricks kann dieses Problem aber trotzdem umgangen werden.

  • Setzen Sie die aggressiveren und kräftigere Tiere später ein.
  • Setzen Sie Tiere einer Art wenn möglich zusammen ein.
  • Füttern Sie mehrmals täglich, damit kein Futterneid aufkommt. Selbst friedfertige Tiere (z.B. Zebrasoma-Arten) bekämpfen sich, wenn sie zu wenig gefüttert werden.
  • Trennen Sie einen Teil des Aquariums mit einer durchsichtigen (Plexiglas) aber wasserdurchlässigen (Löcher) Scheibe ab, z.B. eine Ecke des Aquariums. Setzen Sie das neue Tier für ein paar Tage in die Abtrennung. Mit der Zeit verhält sich der Neuling normal und bietet damit für andere Fische keinen Grund ihn anzugreifen. In der Natur werden die Tiere von den Artgenossen verstoßen, die sich nicht normal bewegen (z.B. Krankheit oder Altersschwäche), damit Krankheiten sich nicht verbreiten können. Im Aquarium ist der Platz jedoch sehr begrenzt und deshalb werden neue Tiere, die sich meist nicht normal verhalten, bis zum Ableben verjagt. - Die alt eingesessenen Fische bekommen mit der Zeit auch keine Lust mehr, den unnormalen Neuling anzugreifen, weil er hinter der Scheibe unbezwingbar ist. Außerdem kann der Neuling aus einer Absperrung leichter herausgefangen werden, wenn er Krankheitssymptome zeigt.

 

Herausfangen von Fischen aus einem eingerichtetem Aquarium

Es ist sehr schwer, Fische aus einem eingerichteten Riffaquarium herauszufangen. Deshalb sollte sich sehr genau überlegt werden, welcher Fisch neu hinzukommt. Manchmal ist es jedoch unumgänglich, einen bestimmten Fische herauszufangen. Mit einem Kescher brauchen Sie erst gar nicht anzufangen. Sie haben keine Chance, den Fisch zu fangen.

Im Handel gibt es durchsichtige Fischfallen, die mit einem Köder versehen werden können. Man muss nur Ausdauer haben, bis der richtige Fisch in der Falle ist. Erst wenn er vollständig in der Falle ist, darf der Verschluss geschlossen werden. Die Fischfalle funktioniert bei den meisten Fischen nur ein einziges Mal. Hat man seine Chance vertan, hat der Fisch meist gelernt, der Falle aus dem Weg zu gehen.

Alle anderen Methoden sind radikaler. Zum einen kann der komplette Riffaufbau aus dem Aquarium genommen und der Wasserspiegel bis auf wenige cm gesenkt werden. Dann lassen sich die Fische mit einem Kescher gut fangen. Fische mit Stacheln oder sehr empfindliche Fische sollte mit einer Fangglocke aus dem Aquarium herausgeholt werden. Diese radikale Methode wird eigentlich nur angewandt, wenn mit dem ganzen Aquarium umgezogen soll und daher der Aufbau sowieso neu gestaltet werden muss.

Die letzte Methode, eine bestimmten Fisch aus dem Aquarium zu holen, ist die Angelmethode. Mit einem feinen Haken (der Fischgröße angepasst) und einem Köder, geht man so lange auf die Lauer, bis der richtige Fische anbeißt. Die anderen müssen immer vertrieben werden. Die Verletzung durch den Angelhaken heilen meist gut aus.

 

Ein Beispielbesatz für ein Anfänger-Riffaquarium 400 Liter

Für den Anfänger sollten die ersten Tiere robust, eine bestimmte Funktion im System haben und sollten nicht zu teuer sein.

Für die Einfahrphase, sobald die ersten Grünalgen wachsen:

ca. 20 Niedere Tiere je nach Größe der Gruppen: Weichkorallen, Lederkorallen, Krustenanemonen, Scheibenanemonen die meisten Tiere sind robust und vertragen so einige Anfängermissgeschicke
3 Turbo-Schnecken Algenvertilger
3 kleine Einsiedlerkrebse Restfutterverwerter
1 Schlangenstern Restfutterverwerter
2 bis 4 Zebrasoma, wenn möglich 2 plus 2; z.B. Zebrasoma flavescens, Zebrasoma scopas Algenvertilger
1 Ctenochaetes striatus oder
1 Salarias fasciatus
nicht gerade farbig, aber sehr guter Algenfresser


Wenn die Grünalgen im Griff sind, können weitere Tiere eingesetzt werden. Natürlich spielt der Geschmack des Aquarianers eine Rolle. Wir zeigen deshalb die Tiere auf, die besonders nützlich sind oder sehr friedfertig.

2 Putzergarnelen, Lysmata amboinensis Parasitenprophylaxe
2 Putzergarnelen, Lysmata wurdemanni Frisst Glasrosen, bei Hunger allerdings auch Krusten- und Scheibennanemonen
2 Putzerlippfische, Labroides dimidiatus Parasitenprophylaxe (darf nicht mit Aspidontus taeniatus verwechselt werden; der knabbert nämlich an Fischen)
1 Paar Mandarin- oder LSD Fische, Synchiropus splendidus, S. picturatus fressen einzelne Planarien; können sich aber bei einer Massenvermehrung der Parasiten nicht durchsetzen
2 Demoisellen oder Preussenfische kleine Raufbolde, aber sehr hart im Überleben
1 Paar Zwergkaiser schöne Farbtupfer im Aquarium; Aiptasienfresser