Enthärtung (tauscht Härtebildner gegen Natrium aus)


Duplex-Enthärtungsanlage mit Steuerung und Salztank (Abbildung ähnlich)

Einsatzgebiete
Funktion der Anlage

Lieferumfang
Bauseitige Voraussetzungen

Technische Daten


Einsatzgebiete

Bei allen Prozessen, bei den die Härtebildner Calcium und Magnesium stören. Insbesondere bei Umkehrosmoseanlagen kann eine vorgeschaltete Enthärtung die Lebensdauer der Membranen verlängern und erhöht die Ausbeute auf ca. 75%.

Funktion der Anlage:
 
Das Rohwasser fließt durch ein Harzbett, dass die Härtebildner Calcium und Magnesium gegen Natrium austauscht - die Gesamthärte (Summer Erdalkalien) wird auf unter 0,5°dH gesenkt, der Salzgehalt bleibt jedoch annähernd konstant. Ist das Harz beladen und kann keine weiteren Härtebildner austauschen, wird auf die zweite Harzflasche umgeschaltet. Das beladene Harz wird nun mit Hilfe einer Solelösung von den aufgenommenen Härtbildnern befreit und wieder mit Natrium beladen - die Härtebildner werden mit dem Abwasser abgeleitet, das Harz steht wieder regeneriert zur Verfügung und frische Sole wird im Salztank produziert. - Die Anlagen laufen vollautomatisch; lediglich der Salzbehälter muss regelmäßig mit frischen Tablettensalz aufgefüllt werden. 

Lieferumfang:
  • zwei Druckflaschen aus GFK mit PE-Liner gefüllt mit hochwertigem Enthärtungsharz
  • elektro-hydraulische Steuerung für den automatischen Betrieb
  • Salzbehälter für die Bereitstellung von Sole
  • Montagematerial (vorinstalliert)
  • auf Wunsch kann die Enthärtungsanlage mit einer Umkehrosmoseanlage auf einem gemeinsamen Gestell montiert werden
Bauseitige Voraussetzungen:

- Wasseranschluss (es werden wahrscheinlich Übergangsfittings und/oder Panzerschläuche benötigt)
- es muss geklärt werden, ob ein Systemtrenner benötigt wird
- wenn kein Partikelfilter im bauseitigen Rohrnetz installiert ist, empfehlen wir einen manuellen oder automatischen Rückspülfilter
- Abwasseranschluss

- 2 x 230 V-Steckdose
- genügend Platz



Technische Daten:

Achtung! Rohwasser darf folgende Grenzwerte nicht überschreiten: Eisen 0,1 mg/l, Mangan 0,05 mg/l. 
größere Anlagen bis 1800 m3*°dH auf Anfrage