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Inhalt: Vorteile der AquaCare Meerwasserentsalzung Ausstattungsmerkmale der AquaCare-Anlagen |
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Umkehrosmoseanlage zur Meerwasserentsalzung mit Dosierstationen und
Chlordioxidanlage (Änderungen
vorbehalten)
- Umkehrosmosetechnik ist in wasserarmen Länder an der Küste eine effektive Methode, um Meerwasser zu entsalzen. Mit unter 4 kW pro Kubikmeter Reinwasser ist diese Methode wesentlich effektiver als z.B. die Verdampfungstechnik.
- WHO Wasserqualität wird produziert
- voll automatisch gesteuerter Anlage vermindern Wartungskosten und Ausfälle
- Alle Anlagen sind für eine Membranlebensdauer von mindestens 3 Jahren kalkuliert
- Aufrüstung mit modularen Systemen möglich
- Kundenwünsche können berücksichtigt werden
- Professionelle Anlagen - made in Germany
Das modular aufgebaute System mit SW-PXM Mastermodul und
den Erweiterungsmodulen SW-PXE lässt jederzeit eine flexible Planung zu.
Ausbaustufen können schnell und ohne Veränderung der bestehenden Anlage
realisiert werden, ohne lange Ausfallzeiten an der bestehenden Anlage zu
verursachen.
Das PXM Mastermodul ist mit einem farbigen Touch-screen ausgestattet, auf dem alle
relevanten Parameter übersichtlich abgebildet sind und mit dem alle Programme
für Betrieb und Wartung gestartet werden können. Alle Daten sind zweisprachig
(z.B. Englisch und Arabisch) und farblich gekennzeichnet: rot bei Störungen,
blau bei Normalbetrieb, grau bei Standby. Optional kann die SPS mit
Fernkontrolle über Mobilnetz oder Internetanschluss von jedem beliebigen Ort
der Erde überwacht werden.
Wenn zusätzliche Erweiterungsmodule (SW-PXE) angeschlossen sind, können diese
über das Mastermodul ebenfalls angesteuert und alle Parameter abgerufen werden.
Die Erweiterungsmodule können aber auch autark Wasser produzieren, wenn das
Mastermodul außer Betrieb sein sollte. Das redundante PXM-PXE-System
verwirklicht immer eine Grundversorgung. Bei sehr stark schwankendem
Wasserverbrauch (z.B. Sommerzeit-Winterzeit) ist das PXM-PXE-System von AquaCare
ebenfalls ideal.
Die platzsparende Anordnung der Komponenten ermöglicht Anlage bis 480 t/d in einem 20"-Container (Option) unterzubringen. Bei größeren Einheiten müssen die Dosiertanks extra untergebracht werden. Die Containerbauweise lässt mobile Einsätze zu.
Dosiereinheiten für Antiscalant und Säure sind in jedem Modul integriert. Nur mit einer guten Vorbehandlung und einer perfekten Vermischung mittels statischem Mischer können lange Membranlebensdauern verwirklicht werden. Störungen bei der Dosierung werden von der SPS erkannt und die Anlage abgeschaltet, um Schäden an den Membranen zu vermeiden.
Die Feinfiltration, die Pumpen und Membranen vor Beschädigungen schützt, wird der zur Zeit modernsten Technik durchgeführt: Mikrofiltration (ab SW-PX240). Diese kontinuierlich betriebene Technik hält Partikel ca. 100mal besser zurück als die besten Tiefenfilter. Partikel können nicht mehr die präzisen arbeitenden Pumpen oder die Membranen zerstören. Periodische Spülvorgänge gewährleisten maximalen Wasserdurchsatz. - In einem Edelstahlgehäuse sind standardisierte Filterelemente als Polizeifilter untergebracht. Die Filterelemente sind fast überall in den relevanten Bereichen der Erde erhältlich. Das Filtergehäuse ist mit einem Schnellverschlusssystem ausgestattet, so dass ein Filterwechsel innerhalb weniger Minuten durchgeführt werden kann. Die Filterfeinheit liegt standardmäßig bei 5 µm.
Die gesamte Anlage ist auf einem Profilgestell montiert. Die Hochdruckleitungen sind aus dem meerwasserfestem Duplexstahl (1.4462) gefertigt, die Niederdruckleitungen aus PVC.
AquaCare setzt zur Druckerhöhung Kolbenpumpen ein, die jedoch auf Grund der hohen Kolbenanzahl (bis 9 Stück) eine sehr hohe Laufruhe besitzen und Pulsationen unter 1,5% verwirklichen. Arbeitsdrücke bis 80 bar sind damit möglich. Um die schädigenden Wirkungen des sogenannten Wasserhammers zu unterdrücken, sind die Hauptpumpen mit Frequenzsteuerung ausgestattet, die ein sanftes Anlaufen ermöglicht. Außerdem wird der Arbeitsdruck (abhängig von Temperatur, Salzgehalt und Alter der Membranen) energiesparend durch die Drehzahl der Pumpe eingestellt. Der Softstart macht sich gerade auch bei eingesetzten Stromgeneratoren positiv bemerkbar. Die hohen Startströme bei direkt gestarteten Pumpen erfordern ansonsten stärkere Leistungen der Stromgeneratoren. Bei Schwankungen der Spannungsversorgung (z.B. defekter Generator) schaltet die Anlage ab.
Der hohe Arbeitsdruck verwirklicht auch bei hohen Salzgehalten von z.B. 45.000 ppm TDS sehr gute Rückhalteraten und eine geringere Anzahl von Membranen. Gerade bei einem Membranwechsel - Membrankosten machen einen hohen Anteil der laufenden Kosten aus - wird der Spareffekt schnell sichtbar. Erkauft werden diese Vorteile aber mit einem erhöhten Stromverbrauch. Deswegen wurde zur Reduzierung der Stromkosten die zur Zeit effektivste Energierückgewinnung eingebaut. Der direkte Austausch vom Konzentrat der Membranen gegen frisches Meerwasser wird mit einer Effektivität von ca. 94% durchgeführt, was die Stromkosten um ca. 35% reduziert. Das Austauschmodul arbeitet fast wartungsfrei und besteht aus Kunststoff und Keramik.
AquaCare setzt zur Meerwasserentsalzung TFC-Membranen mit sehr hoher Rückhaltung (min. 99,6% unter Standardbedingungen) ein, um beste Wasserqualität über einen langen Zeitraum zu erzeugen. Die Membranen sind in Hochdruckgehäuse (83 bar / 1200 psi) aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) eingebaut. Die Seitenanschlüsse (side ports) der Gehäuse lassen ein einfaches Wechseln der Membranen zu.
Regelmäßig während des Betriebes oder nach jedem Abschalten oder nach einigen Störungen werden alle meerwasserberührten Teile mit Reinwasser (Permeat) gespült. Das Reinigungssystem sammelt während des Betriebes in einem Extratank Wasser, dass dann zum Spülen (bei größeren Anlage aus dem Hauptsammeltank) benutzt wird. Ist die Anlage abgeschaltet, fördert eine kleine Edelstahlpumpe Reinwasser durch das System, so dass das Meerwasser ersetzt wird. Diese Prozedur verhindert Faulprozesse an den Membranen und reduziert Korrosion. Dem Spülwasser ist Chlordioxid beigefügt, so dass die Anlage auch für längere Zeiten stillgelegt werden können. Der Reinwassertank kann ebenfalls für eine chemische Reinigung der Membranen verwendet werden. Ein passendes Programm führt den Anwender Schritt für Schritt durch diese Prozedur.
Das Herz der Module schlägt mittels SPS (Siemens oder KM) und kontrolliert alle relevanten Parameter. Sämtliche Einstellungen werden per Touchscreen durchgeführt. So entfallen mögliche Ausfälle von Schaltern und Anzeigen. Alle Daten werden farblich auf dem Bildschirm dargestellt und für spätere Analysen oder zur Qualitätssicherung gespeichert. Optional können die SW-PXM und SW-PXE-Module via Mobilfunk oder Internet ferngewartet und -kontrolliert werden. Zusätzliche Anlagenteile (Brunnenpumpen, Vorfiltration, Wassertank) können integriert werden.
In warmen Ländern ist hygienisch einwandfreies Wasser nicht selbstverständlich. Aus der Meerwasserentsalzungsanlage kommt grundsätzlich keimfreies Wasser, dass aber schnell bei den hohen Temperaturen z.B. im arabischen Raum, mit Bakterien, Viren, Algen oder sogar gefährlichen Einzellern (z.B. Amöben) kontaminiert wird.
Die Chlordioxidmethode hat folgende Vorteile:
bakterizid, sporizid, virizid, algizid, toxisch gegenüber Protozoen
2,5-fach höhere Oxidationskraft verglichen mit Peressigsäure, Wasserstoffperoxid, Chlorbleichlauge, Chlor
stärkere und schnellere Entkeimungswirkung als Chlor
im Bereich pH 6,5 bis 9,5 konstante Desinfektionswirkung
Depotwirkung: auch während des Transportes durch das Rohrleitungssystem wirkt Chlordioxid lang anhaltend bakteriostatisch
aktiver Abbau von Biofouling (Biofilmen)
geringere Kosten als Chlormethode oder herkömmliche Chlordioxidanlagenmethode (sowohl Investition als auch laufende Kosten)
desodorierende Eigenschaften (Phenole, Algen und deren Produkte)
keine Bildung von halogenierten Stoffen (Trihalomethane = THM, Chlorphenole, AOX-Verbindungen, Chloramine: keine Reaktion mit primären, sekundären und quartären Aminen)
keine Chlorbildung und damit weder Reizungen der Schleimhäute noch eine Geruchsbelästigung
keine Explosionsgefahr, da die verwendete Chlordioxidlösung maximal 3 g/l enthält
Ausgangsverbindungen beliebig haltbar; fertige Chlordioxidlösung für 4 Wochen (bei 20°C) bzw. für 2 Wochen (bei 30°C) haltbar
| Typ | SW8 | SW16 | SW36 | SW72 | SW-PX240 | SW-PX480 | SW-PX960 |
| Energierückgewinnung | nein | ja | |||||
| Reinwasserproduktion* | 0,33 m3/h 8 m3/d |
0,67 m3/h 16 m3/d |
1,5 m3/h 36 m3/d |
3 m3/h 72 m3/d |
10 m3/h 240 m3/d |
20 m3/h 480 m3/d |
40 m3/h 960 m3/d |
| Arbeitsdruck in bar | 52...73 | 54...77 | 48...72 | 54...78 | 65...75 | ||
| dito, in psi | 755...1060 | 785...1120 | 700...1050 | 785...1100 | 945...1090 | ||
| Reinwasserqualität bei 45.000 ppm TDS 40.000 ppm TDS 35.000 ppm TDS 30.000 ppm TDS |
247 ppm 218 ppm 191 ppm 164 ppm |
257 ppm 230 ppm 201 ppm 172 ppm |
343 ppm 303 ppm 264 ppm 226 ppm |
263 ppm 233 ppm 204 ppm 174 ppm |
282 ppm 202 ppm 177 ppm 137 ppm |
||
| Mindestvordruck | 1,5 bar / 22 psi | ||||||
| Ausbeute | 20% | 30% | |||||
| Maximaler Energieverbrauch | 4,3 kW | 5,5 kW | 13,3 kW | 26,7 kW | 31,7 kW | 64,4 kW | 127 kW |
| Spezifischer Energieverbrauch in kWh/m3 Permeat |
< 12,7 | < 8,2 | < 8,9 | <8,9 | < 3,2 | ||
| Maße (L x B x H) plus Tanks (auf Anfrage) |
3,2 x 0.9 x 1.7 m | 5,8 x 1,1 x 2,2 m |
5,8 x 1,1 x 2,2 m |
5,5 x 1,5 x 2,2 m |
|||
| Gewicht | 0,2 t | 0,3 t | 0,4 t | 0,5 t | 1,5 t | 2,5 t | 3,2 t |
| Wasseranschlüsse Zulauf / Konzentrat Permeat |
DN25 DN15 |
DN25 DN15 |
DN32 DN20 |
DN40 DN25 |
DN65 DN50 |
DN100 DN80 |
DN150 DN100 |
| Integrierte Mikrofiltration | nein | ja | |||||
| Sediment-Polizeifilter 5 µm | 1 x 20" | 2 x 20" | 4 x 20" | 5 x 20" | 7 x 40" | 15 x 40" | 30 x 40" |
* Daten bei 25°C, 1,5 bar Vordruck