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(von links) einige wichtige Zooplankter für die Planktonzucht: Brachionus plicatilis
L-type (Rädertierchen), Artemia "salina" (Salinenkrebschen): Nauplie und
Subadultus
Um hochwertiges Zooplankton züchten zu können, ist eine Mikroalgenzucht
Voraussetzung. Zwar kann Zooplankton auch mit Ersatzfutter (z.B. Hefe)
gefüttert werden. Doch wichtige Inhaltsstoffe wie z.B. hoch-ungesättigte
Fettsäure (HUFA) fehlen meist oder sind nur in einer ungünstigen
Zusammensetzung vorhanden. Nur wenn Zooplankton eine optimale Zusammensetzung
hat, können Fischlarven oder Larven anderer Tiere großgezogen werden. Um
Mikroalgen kultivieren zu können, gibt die
Übersicht zur Aufzucht von Mikroalgen
Aufschluss. Es werden nur wenige zusätzliche Dinge benötigt:
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![]() Artemia "salina" mit Phaeodayctylum tricornutum als Futter in der Zooplanktonröhre |
![]() Brachionus plicatilis Bra-9 (gefüttert mit Nannochloropsis salina) in der Zooplanktonröhre (der schwarze senkrechte Stab hat einen Durchmesser von 3 mm) |
Auch wenn die Zooplankter mit hochwertigen Mikroalgen gefüttert wurden, schadet es nicht die Tiere vor dem Verfüttern mit essentiellen Inhaltsstoffen anzureichern. Viele der gelösten Stoffe dringen während der Anreicherung direkt durch die Haut in die Zooplankter (siehe unten Kühlschrankmethode) oder werden aktiv aufgenommen (siehe unten Flaschenmethode). Die beiden vorgestellten Methoden sind Mai 2004 entnommen.
Kühlschrankmethode (für ganz frisch geschlüpfte Nauplien, die noch keine Nahrung aufnehmen)
Flaschenmethode (für etwas ältere Nauplien, die Nahrung aktiv aufnehmen)