Glossar: Biologische Fachausdrücke in der Aquaristik

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Strahlenpilz
physiologische und morphologische Anpassungen an äußere Einwirkungen
Aneinanderheften von verschiedenen Stoffe durch molekulare Kräfte; alle Aufsitzer (Algen, Korallen, etc.) halten durch Adhäsion auf ihrem Substrat; siehe auch Kohäsion
durch große Interzellularen ausgezeichnetes, luftführendes Gewebe, das vor allem bei Wasser- und Sumpfpflanzen auftritt
Mündungszone eines Flusses mit starkem Gezeiteneinfluss
Neigung zur chemischen Verbindung; Anziehung
wirksame Substanz
Zusammenkleben von z.B. Zellen
Anpassung von Organismen an neue Standortverhältnisse ohne Veränderung der genetischen Struktur. Epigenetische Veränderungen (das Genom ist gleich geblieben; die Aktivität der einzelnen Gene hat sich jedoch verändert) können aber auftreten.
wasserlösliche Eiweißstoffe
siehe Wasserblüte
die in Wasser löslichen Hydroxide von Metallen
Organismen nicht einheimischen Ursprungs; vom Menschen bewusst verbreitet; Gegensatz: autochthon
sowohl unter als auch über Wasser lebend, siehe auch emers und submers
formunbeständig durch wechselnde Ausstülpungen und Fortsätze; dienen diese Fortsätze zur Bewegung spricht man von Scheinfüßchen
Erwachen aus dem Zustand des latenten Lebens, in den ein Organismus durch fast völligen Wasserentzug verfallen kann
die Übereinstimmung von Organen hinsichtlich ihrer Funktion, unabhängig vom ihrem Ursprung und ihrer Struktur
Zerlegung oder Auflösung eines Stoffes oder Körpers in seine Bestandteile. Gegensatz: Synthese
Wissenschaft von dem inneren Bau der Organismen, die Zellen-, Gewebe- und Organlehre umfassend
nicht gleichbleibend feucht; siehe homoiohydrisch
nicht gleichbleibend warm; siehe homoiotherm
Abweichung von der Norm; anormal, abnormal
Gegenwirkung; kann aber auch Kampf zwischen zwei oder mehreren Individuen untereinander zur Beherrschung eines bestimmten Raumes bedeuten
im Zellsaft gelöste Farbstoffe (rot-blau)
durch den Menschen verursacht
fäulnishindernd, Krankheitserreger tötend
gestaltlos
Wasserzone mit weniger als 1% der Oberflächenhelligkeit; es kann keine Photosynthese mehr betrieben werden; im Meer unterhalb ca. 200 Meter; die Tiefe ist im Süßwasser extrem von den Schwebstoffen abhängig.
den Geschlechtstrieb anregendes Mittel
an der Spitze befindlich
Fortpflanzung, die scheinbar der sexuellen entspricht, tatsächlich aber ohne Befruchtung mit oder ohne Meiose vor sich geht
Anhang
Verabreichung von therapeutischen Mitteln (Medikamenten) oder therapeutischen Maßnahmen (z.B. Rotlicht); applizieren
phyllogenetisch uralte Gruppe der Procaryota, die sich durch Fehlen des Murein-Sacculus auszeichnet und deren primäre CO2-Fixierung nicht über den Calvin-Cyclus verläuft; heterotroph, chemoautotroph oder photoautotroph; z.B. Methanbakterien, Halobakterien
Ausbreitungsgebiet der Species oder Sippen
Klimabezeichnung für Trockengebiete, in denen die Verdunstung größer ist als der Niederschlag
wohlriechend; chem: aromatische Verbindungen sind Derivate des Benzols (carbocyclische Verbindungen)
Kreuzungsprodukt von zwei verschiedenen Arten, z.B. das Maultier (Pferd x Esel)
Schlauchpilze
ungeschlechtlich
Gießkannenschimmel (Pilz)
Rückschlagserscheinung auf die Jugend- bzw. Stammform
Energiefreisetzung des Organismus durch physiologische Oxidation  aus energiereichen Nährstoffen mit Sauerstoff (molekular oder gebunden); nicht zu verwechseln mit dem umgangssprachlichen Begriff Atmung (siehe Respiration)
urwüchsig, eingeboren, nicht künstlich verbreitet
Selbstbefruchtung
Selbstvergiftung von Organismen
Selbstabbau der Biomasse unmittelbar nach dem Tod eines Organismus; ihr schließt sich der mikrobielle Abbau an
Chromosom, dass kein Geschlechtschromosom ist
Gruppe von Pflanzenhormonen
Mangelkrankheiten aufgrund von fehlenden Vitaminen
biochemischer Vorgang bei dem Sauerstoff (als Molekül oder in Verbindungen wie z.B. Nitrat oder Sulfat) benötigt wird; das Einatmen von Luft wird korrekt als Respiration bezeichnet
in der Achsenrichtung
heterotroph lebende Bakteriengattung, die zur Stickstofffixierung fähig ist
Bakteriengattung
Bakterien tötender Stoff; siehe auch Pestizid
Auflösen der Bakterien
Viren, die sich in lebenden Bakterien vermehren und sie bei Freisetzung auflösen
Wachstum und Vermehrung hemmende Wirkung bei Bakterien
Abschnitt eines Fließgewässers mit der Flussbarbe Barbus barbus als Charakterfisch; Untergrund ist kiesig-sandig
am Grunde, grundständig
Stoffe, die in wässriger Lösung OH- (Hydroxylion) abspalten können und damit alkalisch reagieren
innerhalb der DNA stehen sich immer die Purinbasen Cytosin und Adenin, sowie die Pyrimidinbasen Cytosin und Thymin gegenüber
Ständerpilze
höherer pH-Werte-liebend
Mischling; Individuum, das durch Kreuzung genetisch unterschiedlicher Elternformen entstanden ist; Bastardierung: Erzeugung von Bastarden
Vereinigung einer männlichen und weiblichen Keimzelle (oder deren Kerne) zu einer in der Regel einzelligen Zelle, der Zygote
bei Vorgängen, die von mehreren Faktoren beeinflusst werden, bestimmt jeweils der im Minimum vorhandene den Gang des gesamten Prozesses entscheidend
dichte Supension in biologischen Abwasserbehandlungsanlagen (Belebtschlammverfahren) bestehend aus organischen Bestandteilen, Bakterien, Ciliaten; Pilze sind unerwünscht, weil sie das Absetzverhalten des Schlamm ungünstig beeinflussen
Bodenzone eine Gewässers; auf ihr und in ihr lebt der Benthon
Gesamtheit aller im Benthal lebenden Organismen;  Gegensatz: Plankton
disymmetrisch
zweiteilige Namesgebung; jeder Artenname besteht aus zwei Teilen: dem Gattungsnamen (an erste Stelle großgeschrieben) und der Artbezeichnung (an zweiter Stelle kleingeschrieben); wurde von Linné 1753 erstmals konsequent angewandt; z.B. Zebrasoma flavescens
durch lebende Organismen bedingte Stoffumsätze im Gewässer
Abkürzung: BSB
die Lehre von der chemische Zusammensetzung der Organismen und von den chemischen Vorgängen in den organischen Körpern
auch Biozönose; Vergesellschaftung  von Lebewesen, die einen einheitlichen Abschnitt des Lebensraumes bewohnen und die in einem Zustand gegenseitiger Bedingtheit leben
durch biologische Vorgänge (Lebewesen) verursacht
Kalkausfällungen (Kalkränder) verursacht durch Photosynthese treibende Organismen (Algen, Wasserpflanzen), die das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewichte verschieben. Dabei wird Kohlensäure, die zur Bindung des Carbonats benötigt wird, durch die Pflanzen aufgenommen und steht nicht mehr für das Gleichgewicht zur Verfügung, so dass Kalk ausfallen muss. Sie kann durch den Einsatz von Kohlendioxidreaktoren oder durch Verwendung von nahezu kalkfreiem Wasser verhindert werden
Lebewesen, die das langfristige Zusammenwirken zahlreicher Umweltbedingungen anzeigen, aber auch auf die plötzliche Änderung einer wichtige Faktorenkombination reagieren
Sammelbegriff für Enzyme=Fermente, Vitamine und Hormone; siehe auch Katalysator
großräumige natürliche ökologische Gemeinschaft  von Pflanzen und Tieren; z.B.: tropischer Regenwald, Korallenriff
gesamte Masse ("Gewicht") oder Volumen aller Lebewesen, meist bezogen auf eine Fläche oder ein Volumen
Lebewesen
Wissenschaftszweig zur Untersuchung von physikalischen Zuständen und Vorgängen in den Lebewesen
von Organismen bewohnte Atmosphäre, Hydrosphäre und Lithosphäre
dient zur Feststellung der natürlichen Artenbeziehung
Lebensraum oder Standort mit bestimmten Bedingungen für die Existenz und das Gedeihen von Organismen
mit zwei Polen
siehe Brachsenregion
Abschnitt eines Fließgewässers mit Brachsen Abramis brama als Charakterfisch, schlammiger Untergrund mit starkem Makrophytenbewuchs
salzhaltiges Wasser; Übergang zwischen Süß- und Meerwasser
auch Kambrium, siehe Erdzeitalter
fleischfressend, siehe auch herbivor und omnivor
Zellulose abbauendes Enzym
von außen nach dem Zentrum hin gerichtet
Komplexverbindungen von organischen Stoffen (Chelatoren) mit (Schwer-)Metallionen; natürliche Chelatoren sind z.B. Humisäuren und Fulvinsäuren (Fulvosäuren)
chemischer Sauerstoffbedarf
chemische Sprungschicht in einem Gewässer mit starkem Konzentrationsunterschieden im Vertikalprofil
Lichtproduktion oder Lumineszenz tierischer und pflanzlicher Organismen, die mit oxidativen Stoffwechselvorgängen verknüpft ist, aber nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Atmung steht.
Form des Stoffwechsels mancher Bakterie und Flagellaten, die ohne Sonnelicht anorganische Substanzen zu assimilieren vermögen. Sie verwenden die bei der Oxidation freiwerdende Energie für den Aufbau organischer Stoffe.
Richtungsbewegung frei beweglicher Organismen, die chemischen Substanzen angezogen (positive Chemotaxis) oder abgestoßen (negative Chemotaxis) werden; siehe Taxis
stickstoffhaltige, gegenüber Basen und Säuren sehr widerstandfähige Substanz; makromolekulares Polymerisationsprodukt des Acetylglycosamins; ist enthalten in den Membranen on Bakterien, Pilzen und als Grundstoff im Panzer der Crustaceen
Blattgrün; stark lipophile, wasserunlösliche, Magnesium als Zentralatom enthaltende, organische Verbindung, die in den meisten Pflanzen in zwei chemisch nahe verwandten Formen vorkommt, als blaugrünes Chlorophyll a und als gelbgrünes Chlorophyll b; weitere Chlorophylle finden sich in Bakterien; 
Bleichsucht, mangelnde Ausbildung des Chlorophylls; häufig bedingt durch Eisenmangel
Kernschleifen oder Kernfäden; Hauptbestandteil des Zellkerns; enthält DNA; es werden Geschlechtschromosomen und Autosomen unterschieden
Wimper; einfache oder verzweigt fädige Anhangsgebilde, die dienen zur Fortbewegung, Tastsinne, Hörsinne, Transportfunktionen
Bakterienart
Zellverein; Vereinigung von gleichwertigen einzelligen Organismen, die eine gemeinsame Gallerthülle oder Kapsel besitzen
dungliebend; Organismen, die bevorzugt oder ausschließlich Dung besiedeln
kopfwärts, scheitelwärts
früher Cyanophyceae; Bakterien mit blaugrünem Farbstoff ("Blaualgen", "blue-green algae")
siehe Zyste
gefärbte Proteide aller lebenden Zellen, die aus einem eisenhaltigen Porphyrinring und einer Eiweißkomponente bestehen. Sie fungieren bei der Zellatmung als Katalysatoren. 
siehe Zytoplasma
Gruppe von Phytohormonen
Abgrenzung und Erklärung eines Begriffs
Verkümmerte Ausbildung
Abspaltung von Wasserstoff durch Oxidation einer Verbindung; Wasserentzug
Entfernung von Schadstoffen oder Mikroorganismen und Viren
Organismen, die tote organische Stoffe abbauen und mineralisieren; z.B. heterotrophe Bakterien und Pilze; siehe auch Produktion
Gesamtheit der toten organischen Partikel, die im Wasser schweben oder am Grund des Gewässers abgelagert sind
Kieselalgen
auch Kieselgur genannt; durch Diatomeen gebildete Sedimente, die zur Filterzwecken eingesetzt werden können
Plural: Dictyosomen; Stapel scheibenförmiger, membranumgrenzter Hohlräume pflanzlicher Zellen; sie sind Orte der Konzentrierung oder auch Bildung von Sektreten; die Gesamtheit wird Golgi-Apparat genannt
gleichmäßige Ausbreitung eines Stoffes in Gasen oder Flüssigkeiten als Folge der thermischen Bewegung; bei einem Konzentrationsgefällt wandern die Stoffe von der hochkonzentrierten Seite zur niedrigkonzentrierten; wird die Wanderung durch eine Membran behindert, baut sich ein osmotischer Druck auf, weil die Wasserteilchen wandern können, die anderen Teilchen jedoch nicht (Osmose); 
Dehnungswachstum
Seen, die im Jahreslauf zwei Zirkulationen aufweisen, die zur Teil- oder Volldurchmischung der vertikalen Wasserschichten führen
Diplonten sind Organismen mit doppeltem Chromosomensatz; Gegensatz: Haplont, haploid
Entfernung, die ein Organismus gerade noch mit seien natürlichen Verbreitungsmitteln überwinden kann
Zerstreuung
entfernt sein; Gegensatz: proximal
vorherrschend (Subs. Dominanz)
zur Rücken- oder Oberseite gehörig oder dahin gerichtet
Bezeichnung von Gebilden, die nur durch eine Symmetrieebene in spiegelbildlich (fast) gleiche Hälften zerlegbar sind
Entwässerung, Ableitung
Summe aller suspendierter Partikel in einem fließendem Gewässer; sie besteht aus anorganischer Drift (anorganische Partikel), organischer Drift (organische Partikel) und organismischer Drift (lebende Organismen), bezogen auf Masse pro Zeit oder Masse pro Volumen
Einzelkristalle aus oxalsaurem Kalk im Zellsaft
Organe, die ein Sekret bilden, das auf die äußere oder innere Körperfläche abgegeben wird
vom Wind aufgeworfene Hügelkette aus Flugsand
bräunlicher, lockerer Schlamm mit viel Humussubstanzen, Torfmudde; siehe Organopelit
Krafteinheit im amerikanischen Raum, 1 dyn = 10-5 Newton
nährstoffarm, aber humusreich
ist die Menge an Schmutzstoffen im Abwasser, die 1 Einwohner statistisch produziert; die Leistung von Kläranlagen wird in EWG angegeben; z.B. 72 g BSB5
Tage mit Temperaturmaxima unter 0°C
siehe Protein
aktiv unbewegliche große weibliche Gameten, die von aktiv beweglichen, meist viel kleineren männlichen Gamenten befruchtet werden
außen (inkl. Kiemen) sitzende Parasiten
Stoffe, die in wässriger Lösung Ionen bilden; derer Elektrolyt (z.B. Salze) zerfällt im Wasser zu Anionen und Kationen
anstatt Licht wie beim Lichtmikroskop wird ein Elektronenstrahl benutzt; aufgrund der viel kleineren Wellenlängen können bis 1.000.000fache Vergrößerungen realisiert werden.
in biologischen Strukturen wird Energie von einer zu einer anderen Verbindung meist über eine ganze Reihe von Redoxsystemen (z.B. Atmungskette) übertragen; diese Redoxsysteme werden auch Elektronentransportketten genannt
Verfahren zur Trennung von Substanzgemischen, in dem die unterschiedlichen Wanderungsgeschwindigkeiten der Einzelsubstanzen im elektrischen Feld ausgenutzt werden
Stoff, der im Unterschied zu einer chemischen Verbindung mit chemischen Methoden nicht mehr weiter zerlegt werden kann; es sind knapp über 100 verschiedene Elemente bekannt; jedes Elemente wird mit Buchstaben abgekürzt: z.B. O für Sauerstoff, H für Wasserstoff
quantitative Bestimmung der Elemente in der Trockensubstanz
die einfachsten Fähigkeiten, die ein Lebewesen haben muss, um existieren zu können; Viren und Prionen fehlen einige dieser Funktionen und werden deshalb nicht zu den Lebewesen gezählt
Entfernung, Ausschaltung, Beseitigung
1. sobald sich bei Vielzellern die ersten Organe nach Zellteilung der Zygote, Furchung und Keimblattablösung entwickeln spricht man vom Embryo
2. Teil des Samens der Samenpflanze (besteht aus: Keimachse, Keimwurzel, Keimblätter) meist von Nährgewebe umgeben
3. erstes Stadium des Sporophyten bei Moosen
über dem Wasser lebend; siehe auch amphibisch und submers
erfahrungsgemäß, auf Erfahrung begründet
Mischung zweier Flüssigkeiten, die nicht ineinander löslich sind; die Vermischung kann durch Emulgatoren bebessert werden
Organismus der im Gegensatz zu Kosmopoliten nur in einem relativ eng begrenztem Gebiet einheimisch sind
Innenplasma
flächige Membranstruktur, die zu einer unvollständigen, oft lamellenförmigen Kammerung des Zellplasmas führen; es besteht aus Doppelmembranen, die Durchbrechungen und flächige Verzweigung besitzen und untereinander und mit der Kernmembran verbunden sind.
auf einem anderen Organismus lebend
Massenerkrankung, Seuche; Steigerung: Pandemie (weltweite Epidemie)
Oberhaut
Oberflächenschicht eines Sees während der Stagnation, (siehe auch Sprungschicht)
abschleifende Tätigkeit von Wasser, Eis und Wind
lebensnotwendig; alle Stoffe, die ein Organismus nicht oder unzureichend selbst synthetisieren kann, die aber unbedingt für das Überleben ohne Mangelkrankheiten erforderlich sind; dabei kann ein und der selbst Stoff für eine Gruppe essentiell sein für andere Gruppen jedoch nicht (z.B. ist Vitamin C für Affen nicht essentiell, für Menschen jedoch)
Uferzone
Organismen mit echtem Zellkern, Gegensatz: Prokaryota
Zone von der Wasseroberfläche bis 1% der Helligkeit in der Tiefe; in dieser Zone kann noch Photosynthese betrieben werden, im Meer bis ca. 200 Meter
Lichtminimum und -maximum eines Organismus sind weit von einander entfernt; der Organismus kann bei sehr verschiedene Lichtstärken gedeihen; Gegensatz stenophot
vermehrtes Wachstum von Pflanzen und Algen (Primärproduktion) durch natürlichen oder künstlichen Nährstoffeintrag (Stickstoff-, Phosphor- und Siliziumverbindungen); z.B. Algenblüte
Verdunstung, Verdampfung freier Wasserflächen
Entwicklung
kleineres, vom Hauptareal isoliertes Verbreitungsgebiet
subepidermale Außenhaut der Wurzel, die nach dem Verlust der primären Wurzelhaut durch die äußerste Rindenschicht auf dem Wege der Verkorkung gebildet wird
Forschungsreise
die genaue Beobachtung und Beschreibung der Naturvorgänge unter planmäßigen, veränderten Bedingungen
nach belieben; unter gewissen Umständen; z.B. fakultativ aerob: Organismen wachsen normalerweise unter Sauerstoffabschluss (anaerob), können aber auch mit Sauerstoff wachsen
siehe Sapropel
auf Fels lebende Organismen (Pflanzen), die keine besondere Wurzelorgane besitzen, sonder mit der ganzen Oberfläche Nahrung aufnehmen
auf Felsen lebende Pflanzen, die mit Rhizoiden oder Wurzeln in den Fels eindringen
Gerät zur Anzucht von Mikroorganismen bzw. deren Produkte
siehe Inhibitor
fruchtbar, Gegensatz: steril
durch hohe Viskosität ausgezeichnete Verbindungen, die esterartige Verbindung des dreiwertigen Alkohols Glycerin, besonders mit der Palmitin-, Stearin- und Ölsäure darstellen
stark lichtbrechende Tröpfchen, die im wassereichem Plasma auftreten
Haltbarmachen von Einzelzellen oder Geweben für die Mikroskopie
FAD: prosthetische Gruppe der Flavinenzyme
in der Pflanzenwelt weiterbreitete, farblose oder gelbliche Glycoside, die mit den Anthocynidinen verwandt sind
die Gesamtheit aller Pflanzenarten eines bestimmten Gebietes der Erde
Einstellen der größten Schärfe des Bildes (z.B. bei der Mikroskopie)
Bezeichnung für Organismen, die in geologisch älteren Epochen lebten; ausgestorben; Gegensatz: rezent
geografisch bestimmter Punkt des Vorkommens eines Organismus; nicht zu verwechseln mit Standort
Schädlingsbekämpfungsmittel gegen Pilze; siehe auch Pestizid
dauerhafte Vereinigung
Waldstreifen an den Flussufern der Savanne
kolloid-disperses System, das sowohl Eigenschaften fester als auch flüssiger Körper zeigt
männliche und weibliche Keimzelle mit haploidem Chromosomensatz, die sich bei der Kopulation oder Konjugation vereinigen; die weiblichen Gameten sind in der Regel größer (Makrogament) als die männlichen (Mikrogamet)
Befruchtungshormone, die von reifen Samen- (Androgamone) und Eizellen (Gynogamone) abgesondert werden und an der Vereinigung beider Gameten in komplizierter Weise beteiligt sind;
im Gegensatz zu den Wimpern in Einzahl oder nur in kleiner Zahl vorkommende Anhangsgebilde des Ektoplasmas der Bakterie, Flagellaten, Schwärmsporen und Spermatozoide. Sie befähigen diese Gebilde zu freier Ortbewegung
gallertartiger Zustand bei Kolloiden; Gegensatz: Sol
Abschnitt des genetischen Materials (DNA oder Viren-RNS), in dem die Information zur Synthese eines Genproduktes (Enzym, Protein, Repressor) verschlüsselt ist
Wissenschaft von der Vererbung
Gesamtheit aller Gene eines Organismus
die am Grund eines Fließgewässers rollend oder schiebend mitgeführten Steine, Kiese und Sande bis zu einem Durchmesser von 0,63 mm
die meist ungleichen Chromosomenpartner, welche die Vererbung des Geschlechts bedingen
verschiedenartige Ausbildung der männlichen und weiblichen Individuen einer Art
Gameten; Zellen, die nur zur Fortpflanzung dienen
Verband aus gleichartigen Zellen, die ähnlichen Aufbau und meist auch gleiche Funktionen haben
siehe Toxin
in Niederungen des Binnenlandes entstandener Grundwasserboden
Traubenzucker, Dextrose
mit einem Zucker veresterte Verbindung
dreiwertiger Alkohol
mit einem Zucker veretherte Verbindung
siehe Mikrobody
Gesamtheit aller Dictyosomen einer Zelle
Bakterien-Färbemethode nach Christian Gram; nach dieser Färbung können Bakterien in gram-positiv (z.B. Streptokokken, Staphylokokken , Bazillen, Chlostridien, Corynebakterien, Mycobakterien, Hefen) und gram-negativ (z.B. Gonokokken, Darmbakterien, Influenzabakterien, Vibrionen) eingeteilt werden
submikroskopische Plastidenstruktur mit lamelliger Struktur, die durch Einstülpungen der Plastidenwandungen entstehen
Wasserabgabe der Pflanzen durch Tropfen an Tagen mit feuchtigkeitsgesättigter Luft
auch laminare Grenzschicht genannt: strömungsarme Wasserschicht auf  überströmten festen Substraten mit starker Verminderung der Fließgeschwindigkeit gegen die Substratoberfläche; wichtiger Lebensraum für Organismen in schnell fließenden Gewässern
feinstkörniger, vielfach toniger Schlamm in tiefen Seen, mit geringen Resten unzersetzter organischer Substanzen, oft grau gefärbt; siehe Organopelit
Gesamtheit der ökologischen Umweltfaktoren einer Lebensgemeinschaft einschließlich der von ihr sebst bedingten.
Gesamtbild, Aussehen eines Organismus
salzliebend; Organismen, die bei einem bestimmten Salzgehalt besser gedeihen; werden höhere Salzkonzentrationen nur toleriert spricht man von halotolerant
Pflanzen, die halophil sind, also bei höheren Salzgehalten besser wachsen
Haplonten sind Organismen mit einfachem Chromosomensatz; Gegensatz: Diplont, diploid
Haftorgan
Saugorgane parasitischer Pflanzen oder Schmarotzerpilze
Organismus, der an starke Sonnenstrahlung angepasst ist
Organismus, der an geringe Sonnenstrahlung angepasst ist
schraubenförmige Anordnung der Polypeptidketten in Proteinen; ca. 3-4 Aminosäuren bilden einen Schraubengang
Halbschmarotzer, die noch Photosynthese bereiben, aber Wasser und Nährstoffe dem Wirt entziehen
den Hälfte der normalen Chromosomenzahlen enthaltend
siehe Inhibitor
wissenschaftliche Sammlung von gepressten und getrockneten Pflanzen
"Unkrautvernichtungsmittel", siehe auch Pestizid
Pflanzen fressend; Pflanzenfresser; siehe auch carnivor und omnivor
stark färbbare Chromosomenabschnitte, die die Auflockerung der Telophase umgehen und daher im Ruhekern nach Anfärbung sichtbar bleiben
spezialisierte Zellen der Cyanobakterien, die Stickstoff assimilieren können; sie sind dickwandig und pigmentarm
Teil der Photosynthese
bei der Holomixis erfasst die Zirkulation die gesamte Wassermasse eines Sees bis zum Grund. Tritt dies regelmäßig auf, ist der See holomictisch (holomicitic). Gegensatz: Meromixis
siehe homoiohydrisch
gleichartig; aus gleichartigen Teilen bestehend
gleichbleibend feucht; homoiohydrische Pflanzen können auch bei trockener Witterung die innere Dampfspannung annähernd konstant halten und trocken nicht aus; Gegensatz: anisohydrisch oder poikilohydrisch
gleichbleibend warm; homoiotherme Organismen können auch bei unterschiedlichen Temperaturen die Körpertemperatur gleich oder annähernd gleich halten; Gegensatz: anisotherm oder poikilotherm
Bezeichnung von Organen, die sich auf die gleiche Grundform zurückführen lassen, die in gleicher Weise angelegt werden und  in den Anfangstadien ihrer Entwicklung übereinstimmen, unabhängig davon, welche Funktionen sie haben; Gegensatz: analog
spezifische, in geringen Konzentrationen wirkende Wirkstoff, die im eigenen Körper gebildet werden; sie lösen z.B. Wachstum und Differenzierung aus; siehe auch Biokatalysator und Katalysator; bei Pflanzen: Phytohormone
feucht, nass
Gesamtheit der dem mineralischen Boden beigemischten oder aufgelagerten toten, dunkelgefärbten, organischen Substanzen, sowohl pflanzlicher als auch tierischer Herkunft, die einem steigen Abbau-, Umbau- und Aufbauprozess unterworfen sind
glasig
Mischling, Bastard, Kreuzung; meist bei Pflanzen angewendeter Begriff
Wasserspalten bei Pflanzen, die zur Guttation (Abspaltung von Wassertröpfchen) fähig sind
Wasserein- oder anlagerung
Wasserzustand eines Substrates
Pflanzenbau mit Nährlösungen, die in festes Substrat gegeben werden
Tiefenbereich eines Sees unterhalb der Sprungschicht während der Stagnation (siehe auch Sprungschicht)
Spaltung chemischer Verbindungen durch Wasserzutritt oder -aufnahme
Wasserpflanzen, die nicht zum Plankton gehören
Lebensbereich der im oder am Wasser lebenden Organismen; ein Teil der Biosphäre
heiße Quellen in der Tiefsee, an denen oft eine bizarre vom Sonnenlicht unabhängige Biocönose entsteht
wasseranziehend
Bezeichnung für eine Lösung, die einen höheren osmotischen Druck als eine bestimmte Vergleichslösung hat; Gegensatz: hypotonisch; siehe auch isotonisch
Einzelzellfaden als Grundelement der Pilze, aus dem sämtliche Hyphengeflechte (Mycelium) aufgebaut sind
Hohlraumsystemin den fluviatilen Lockergesteinen unter und dicht neben einem frei fließenden Gewässer; Grenzzone zwischen Fließgewässern und Grundwasserbereich; das hyporheische Interstitial ist Teil des phreatischen Talgrundwassers
unbewiesene wissenschaftliche Annahme
Bezeichnung für eine Lösung, die einen niedrigeren osmotischen Druck als eine bestimmte Vergleichslösung hat; Gegensatz: hypertonisch; siehe auch isotonisch
= Chromosom
Einsaugen von Wasser  in die kapillaren Zwischenräume eines porösen Körpers
Eintauchen, Untertauchen, Versenken
in der Lichtmikroskopie verwendetes Öl, das zwischen Immersionsobjektiv und Deckglas gebracht wird; es besitzt praktisch denselben Brechungsindex wie Glas und dient zur Behebung der Lichtrefexion an der Oberseite des Deckglases
weitgehende Unempfindlichkeit gegenüber gewissen Krankheiten oder Schädlingen, die auf gebildeten spezifischen Abwehrstoffen beruht, die durch eine vorherige Infektion gebildet wurden
Übertragen von lebenden, geschwächten oder toten Mikroorganismen (Bakterien, Pilze) auf andere Organismen oder Nährböden
vorübergehende Hemmung einer Organfunktion unter dem Einfluss äußerer und innerer Bedingungen 
Anzeiger, Register, Verzeichnis
Farbstoffe, die bei einem bestimmten pH-Wert ihre Farbe wechseln und daher zur Bestimmung des pH-Wertes von Flüssigkeiten dienen; siehe auch Bioindikator
ein unteilbares Ganzes, ein Einzellebewesen
die Zeit, während der ein Reiz auf den Organismus einwirkt
durch Außenreize hervorrufen
Eindringen von Krankheitserregern in den Organismus; Kranksheitserreger und -träger treten miteinander in Wechselwirkung
=Hemmstoffe sind Substanzen die biochemische Reaktionen verhindern oder abschwächen
Neigung einer Fläche gegen die Erdoberfläche
in fossilen Harzen (Bernstein) eingeschlossene Organismen
Karbonifikation: der Prozess der allmählichen Umwandlung der Pflanzensubstanz in Kohle, wobei sich der Kohlenstoff gegenüber Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff relativ anreichert. Inkohlungsreihe: Holz, Torf, Braunkohle, Steinkohle, Anthrazit, Graphit
unverträglich; Gegensatz: kompatibel
=Inkrustierung: nachträgliche Einlagerung von Mineralsubstanzen in das Zellulosegerüst der Zellmembran; oder Mineralien hüllen organische Reste ein
Zeitspanne zwischen dem Eindringen eines Krankheitserregers in den Körper bis zum Auftreten der ersten Krankheitserscheinungen
Insekten tötender Stoff; siehe auch Pestizid
unlöslich
Zusammenschluss, Verflechtung
Vollständigkeit, Ganzheit, Unversehrtheit
Stärke, Wirksamkeit
eine Mittelstellung einnehmend
zeitweilig aussetzend
zwischen zwei Knoten liegender Teil der Sprossachse
Ruhestadium zwischen zwei Kernteilungen
in den Zwischenräumen liegend
Zeitabstand, Zeitspanne, Zwischenraum
Zwischenräume, die sich vor allem in Grundgewebe befinden und ein zusammenhängendes lufterfülltes System bilden; im Blatt stehen die Interzellularen mit den Spaltöffnungen in Verbindung
Vorgang und Resultat als echte Versteinerung bei der durch ausgefällte Mineralsubstanz die Hohlräume ausgefüllt werden. 
aus Fruchtzucker aufgebautes Polysaccharid
im lebenden Zustand; 
Paarung von Individuen, die Abkömmlinge eines einzigen Elternpaares sind
nicht umkehrbar
Linien, die Punkte gleichen Luftdruckes auf Wetterkarten verbinden
gleichzeitig
nach allen Richtungen fast gleiche Durchmesser aufweisend
Linien, die Punkte gleicher Temperatur verbinden
Bezeichnung für eine Lösung, die den gleichen osmotischen Druck als eine bestimmte Vergleichslösung hat; siehe auch hypertonisch und hypotonisch
Atome gleicher Ordnungszahl aber unterschiedlicher Masse (Neutronenzahl); sie besitzen (fast) gleiche chemische Eigenschaften; instabile Isotope zerfallen unter Bildung von radiaktiven Strahlen
Maß für den Sättigungsgrad eines Fettes oder für die Anzahl der darin enthaltenen Doppelverbindungen; die ungesättigten Fette vermögen an ihren Doppelbindungen Jod zu addieren, dessen Menge, in Prozent der Fettmenge ausgedrückt, die Jodzahl ergibt;
Maß für die Adsorptionskapazität von Aktivkohle
Einheit für die physikalische Arbeit; die alte Einheit Kalorie entspricht 4,1868 J
nicht adulter Organismus
siehe Parthenogenesis
richtig einstellen, auf ein Vergleichsmaß abstimmen
jugendlich; jung
die Neuzeit der pflanzlichen Entwicklung
ölig, schmierige Schicht auf strömungsarmen Gewässern, bestehend aus Mikroorganismen (genannt Neuston) und deren Produkte; die Kahmhaut behindert den Gasaustausch; sind besonders Hefen daran beteiligt spricht man auch von Kahmhefen
siehe Joule
teilungsfähiges Gewebe bei Zweikeimblättrigen und Nadelbäumen
Aufnahmefähigkeit, Fassungsvermögen
Haarröhrchen
Anziehungskraft in Kapillaren
vom Boden zurückgehaltenes Haftwasser, das von den Pflanzen voll ausgenutzt werden kann
siehe Inkohlung
enzymatische Stoffwechselreaktion der CO2-Bindung über aktivierte Zwischenstufen
siehe carnivor
Sammelbezeichnung für Wirkungen der Erosion und der Auslaugung vegetationsarmer Kalkgebirge
Lebewesen mit Zellkernen
künstliche Entfernung der männlichen und weiblichen Fortpflanzungsorgane
zerlegender, abbauender Stoffwechsel
in sehr geringen Mengen wirkende Substanz, die chemische Reaktionen einleitet oder beschleunigt, ohne selbst im Endprodukt in Erscheinung zu treten, sich zu verändern oder zu verausgaben; siehe auch Biokatalysator
Einleitung, Beschleunigung oder Verlangsamung einer chemischen Reaktion durch die Gegenwart eines Katalysators
siehe Zellkern
die den Zellkern gegen das umgebende Zytoplasma abgrenzende, doppelwandige Membran
Wechsel von Haploidie und Diploidie der Kerne im Entwicklungsgang aller Organismen, die sich geschlechtlich fortpflanzen
siehe Diatomeenerde
systematische Hauptkategorie oberhalb der Ordnung
mittlerer Zustand der atmosphärischen Verhältnisse an einem bestimmten Ort, in einer Landschaft über einen längeren Zeitraum
regelmäßiger Wechsel zwischen einer für das Pflanzenwachstum günstigeren und einer dafür ungünstigeren Zeit (Sommer-Winter)
die klimatisch bedingte Schlussgesellschaft der Vegetationsentwicklung = Sukzession
Gruppe von Individuen, die durch vegetative Vermehrung eines Individuums entstanden sind und die gleiche Erbmasse besitzen
Bakterien, die in Wurzelanschwellungen bestimmter Pflanzen (Leguminosen) leben und in der Symbiose mit der höheren Pflanze fähig sind, den Stickstoff der Luft zu binden und zu nutzen
Übergang eines Kolloids vom löslichen (Sol) in den unlöslichen (Gel) Zustand; Gerinnen; Ausflocken
molekulare Binde- und Anziehungskraft (z.B Van-der-Waals-Kräfte) zwischen den Teilchen desselben Körpers; siehe auch Adhäsion
Bakterien in Kugelform
nebenständig, sich mit einer Seite berührend
Substanzen von bestimmter Größenordnung (0,1 bis 1 µm), die weder molekular- noch grobdispers im Dispersionsmittel verteil sind und so eine kolloide Lösung bilden; jedes kolloide Sysetm kann in zwei Formen auftreten, als Sol (flüssig) und als Gel (fest, gallertartig)
Verband aus Individuen
Bestimmung des Farbstoffgehaltes einer Lösung durch Vergleich mit Standardlösungen, die bekannte Mengen desselben Farbstoffes enthalten; siehe auch Photometer
verträglich, zusammen passend; Gegensatz: inkompatibel
Ausgleich
gedachte Ebene in der Tiefe, in der die Strahlungsenergie so gering ist, dass im 24-Stunden-Tag die Biomasseproduktion durch Photosynthese von den Produzenten völlig wieder veratmet wird (keine Nettoproduktion: darüber ist die trophogene Zone, darunter die tropholytische Zone
Lichtintensität, bei der die CO2-Aufnahme (Assimilation) der CO2-Aussscheidung (Atmung) die Waage hält
Fähigkeit
Verdrängungshemmung: Hemmung der Enzymkatalyse durch Inhibitoren, die durch Erhöhung der Substratkonzentration aufgehoben werden kann
1. Zusammenlagerung organischer Verbindungen unter Wasseraustritt
2. Übergang von Wasserdampf in den flüssigen Zustand; Gegensatz: Verdampfen, Verdunsten
Aneinanderlegen zweier Individuen zwecks Kernaustausches
nach innen gewölbt; Gegensatz: konvex
eine Größe, die ihren Wert unter verschiedenen Bedingungen beibehält
Gesamtheit der tierischen (heterotroph lebenden) Organismen in einem Lebensraum: Summe aus primären Konsumenten (fressen lebende pflanzliche Biomasse) und sekundären Konsumenten (fressen tierische lebende Biomasse); wird tote Biomasse gefressen spricht man von Destruenten; oft ist eine genaue Unterscheidung nicht möglich; siehe auch Produktion
Verseuchung, Verunreinigung oder Verschmutzung mit z.B. pathogenen Keimen, radioaktiven Stoffen; Gegensatz: Dekontamination
fortlaufend, zusammenhängend; Gegensatz: diskontinuierlich
nach außen gewölbt; Gegensatz: konkav
Verhältnis zwischen der Menge der gelösten Substanz zur Menge des Lösungsmittels
Verbindung, Vereinigung
Wurzeln vieler Cycadeen, die nahe oder über der Erdoberfläche auftreten und sich hier durch wiederholte Gabelung zu korallenähnliche Gebilde entwickeln
Wechselwirkung
zahlenmäßiger Ausdruck für die Korrelation
von außen her fortschreitender Abbau 
fast überall vorkommender Organismus, Gegensatz: Endemit
das Ökosystem Krenocoen besteht aus dem Biotop im Quellbereich (Krenal) eines Fließgewässern und den darin lebenden Organismen (Krenon)
Vereinigung zweier Gameten mit verschiedenem Erbgut; Bastardisierung; Hybridisation
das Ökosystem Kryocoen besteht aus dem Biotop Gletscherbach (Kryal) und den darin lebenden Organismen (Kryon)
Verfahren zur Bestimmung der Gefrierpunktserniedrigung
verborgengeschlechtliche Pflanzen: z.B.: Moose, Farne, Schachtelhalme
Zeitalter der verborgenen Lebens; siehe Präkambrium (Erdzeitalter)
fettartige Ein- bzw. Ablagerungssubstanz der pflanzlichen Membran
aus Flechten gewonnener blauer Farbstoff
mit Lackmus imprägniertes Papier, das sich durch Säuren rot, durch Alkalien blau färbt
Milchzucker
Verletzung, Störung, Beeinträchtigung
unterhalb der Grenzschicht eines Festkörper in der Strömung fließt das Wasser laminar, d.h. die Wasserteilchen fließen parallel zueinander ohne sich vertikal (Querstömung) zu vermischen
verborgen, nicht sichtbar
seitlich, seitwärts, seitenständig, von der Mittel abgewandt
rotgefärbter (Eisenoxide)  Bodentyp der Tropen
Bodenart, die aus einem Gemenge von Sand (60-70%), Schluff und Ton (30-40%) besteht
Substanzen, die Zellen, vor allem rote Blutkörperchen und Bakterien, zu agglutinieren vermögen
tödlich
Flechten
Holzsubstanz
alle im See auftretenden internen Wasserbewegung während der Stagnation
zur Gruppe der Esterasen gehörende Enzyme, die die Synthese oder Hydrolyse von Fetten und andern Estern bewirken
fettartiger Stoffe: Wachse, Phosphatide, Steroide, Karontinoide
fettliebend
fettabstoßend
Gesteinshülle der Erde; ein Teil der Biosphäre
belichteter Bereich des Benthals bis zur Kompensationsebene; im See ist diese Zone mit Algen und höheren Pflanzen bewachsen; Gezeitenzone im Meer
durch Wind abgelagertes, staubfeines, leicht zerreibbares Sediment, das aus 60-80% Quarz und 10-15% Kalk besteht
durch Entkalkung und Tunumlagerunge aus Löß entstehendes kompaktes Bodenmaterial
freie Ortsbewegung
längsgerichtet, auf die Längsachse bezogen
1. Zellraum, Zellhöhlung, Innenraum der Zelle
2. Einheit des Lichtstroms
kugelige, membranumgrenzte Blasen unterschiedlicher Größe in pflanzlichen Zellen, die verschiedene Enzyme enthalten; sie sind Orte des hydrolytischen Abbaus biologisch wichtiger Makromeleküle
die größeren weiblichen Gamenten
Klima großer Räume
Molekül bestehend aus sehr vielen (bis mehrere tausend) Atomen
Grundnährstoff im Gegensatz zu den Mikronährstoffe = Spurenelemente
mit dem bloßen Auge sichbar
zur Fehlen oder Mangelhafte Zufuhr von Vitaminen bedingtet Krankheiten; hochgradiger Mangel heißt Avitaminose, geringgradig Hypovitaminose
die von halophilen Holzpflanzen (z.B. Bruguiera, Vicenia, Rhizohora) gebildete Formation an flachen, ruhigen, von den Gezeiten beeinflusste Küsten und Flussmündungen der Tropenländer; die einzelne Holzpflanze wird ebenfalls als Mangrove bezeichnet
am Rand befindlich
im Meer lebend, im Meer entstanden, das Meer betreffend
das niedrige, bei Flut zum Teil unter dem Meeresspiegel gelegene, fruchtbare Land längs der Meeresküste und der Flüsse
Gesetz, das besagt, dass die an einer Reaktion beteiligten Stoffe proportional ihrer Konzentration wirken. Sind A und B die Komponenten oder Spaltprodukte des Stoffes C, so gilt: 
A * B / C = konstant
nach der Medianebene zu gelegen
auf das Mittelmeer beziehend
=Reduktionsteilung; Reifeteilung, die zur Reduktion des Chromosomenbestandes führt, indem aus einer diploiden Zelle vier haploide Tocherzellen entstehen; die Reduktionsteilung erfolgt in der ersten meiotischen Teilung; die zweite Teilung ist eine reine Mitose
plasmatische Grenzschicht, die das Zellplasma von der Außenwelt abschirmt
Regeln, nach denen sich die Vermehrung unter bestimmten Voraussetzungen vollzieht; nach Gregor Mendel
Bildungs- oder Teilungsgewebe; Gegensatz: Dauergewebe
während der Zirkulation eines meromiktischen Sees (meromictic lake) werden nur Teilbereiche des Tiefenwasser erfasst, Gegensatz: Holomixis
Mittelzeit der pflanzlichen Entwicklung, gekennzeichnet durch das Vorherrschen nacktsamiger Pflanzen = Gymnospermenzeit; siehe Erdzeitalter
Ausstülpungen der Zytoplasmamembran bei Prokaryota
bezeichnet die thermische Sprungschicht eines Gewässers während der Stagnation (See, Meer); darüber befindet sich das Epilimnion, darunter das Hypolimnion; zwischen Epi- und hypolimnion ist ein starker Temperaturgradient; die Sprungschicht ist während des Jahresverlaufes nicht unbedingt stabil: während der Zirkulation existiert sie nicht; ist Eis auf dem Gewässer liegt sie direkt unter der Eisschicht
Gestaltänderung
vielzellige (höhere) tierische Organismen; Gegensatz dazu die niederen Organismen Protozoa
symbiotisch lebende Bakterien
Einwanderung
Mikroorganismus
Mikrobodies entstehen meist als kugel- bis eiförmige oder auch anders geformter Gebilde (0,5-1,5µm) aus Vesikeln des ERs; beinhaltet viele Enzyme, vor allem Katalasen; zwei Typen: Peroxysomen, Glyoxysomen
kleinerer männlicher Gamet
µ, 1/1000 mm; der mittlere Durchmesser eines Bakteriums entspricht ca. 1 µm
siehe Spurenelement
Mikroben, Kleinstlebewesen; Gruppe von vorwiegend einzelligen niederen Organismen, die gewöhnlich nur mit Hilfe eines Mikroskops sichtbar sind, wie Bakterien, Aktinomyzenten, niedere Pilze, niedere Algen, Protozoen
pflanzliche Mikroorganismen
nur mit einem Mikroskop erkennbar; Gegensatz: makroskopisch
kleinste tropfenchen- oder körnchenförmige Einschlüsse im Zytoplasma
Gerät zur Herstellung sehr dünner Schnitte (einige Mikrometer) von Objekten
alle die chemischen anorganischen Grundstoffe (Elemente) bzw. deren Verbindungen, die als einheitliche Bildungen in der natur vorkommen. Sie treten vorwiegend in geometrisch regelmäßiger, von ebenen Flächen begrenzter Gestalt (kristallin) auf, können aber auch ohne besondere Form (amorph) vorkommen
anorganischer, unverbrennbare Teile eines Organismus, z.B. Calcium, Kalium, Phosphat, etc.
Bastard
Zellorganelle, die hauptsächlich zur "Energieerzeugung" der Zelle dient (Atmungskette)
Kern- oder Zellteilung in zwei Tochterzellen, die den gleichen Chromosomenbestand wie die Mutterzelle haben; siehe auch Meiose
nicht erbliche Änderung von Organismen
Organisationsstufe der niederen Pflanzen mit stets begeißelten Formen
das nicht an der Zirkulation von meromiktischen Seen teilnehmende Tiefenwasser
einehig
monomiktische Seen werden pro Jahr einmal ganz (holomiktisch) oder teilweise (meromiktisch) umgeschichtet. Die Zirkukulation kann im Sommer (kalk monomiktisch) oder im Winter (warm monomiktisch) statt finden.
einförmig
die Form und Gestalt betreffend
aus vorwiegend organischen Stoffen zusammengesetzter Faulschlamm, der sich unter Wasser bei Luftabschluss absetzt
Glucopeptid; Hauptbestandteil der Zellwand der Prokaryota; Polymer aus N-Acetylglucosamin und N-Acetyl-Muraminsäure
ein zur Auslösung erblicher Veränderungen geeignetes Mittel, z.B. Temperatur, Strahlen (Röntgenstrahlen, Neutronen, ß-Strahlung, Gamma-Strahlung, UV, Chemikalien)
die durch Mutation abgeänderten Formen
sprunghafte, erbliche Abweichung einzelner Eigenschaften der Nachkommen von denen der Vorfahren
Gesamtheit der Hyphen eines Pilzes
Pilzpartner einer Flechte
Erkrankung durch Pilze
flagellenartige Schwärmzellen der Schleimpilze = Myxomycetes
Schleimpilze
siehe Mycel
universelles Oxidationsmittel in Organismen
ähnlich NADH nur eine zusätzliche Phosphatgruppe im Adenosinanteil; wird hauptsächlich als Reduktionsmittel in Zellen verwendet
die bei Bakterienzüchtungen verwendeten flüssigen oder festen Stoffe, woraus die Keime ihre Nahrung gewinnen
künstlich hergestellte Lösungen von anorganischen Pflanzennährstoffen
funktionelle Verknüpfung von Pflanzen und Algen (Produzent), Pflanzenfressern (Primärkonsument) und Tierfressern (Sekundärkonsument) mit Stoff- und Energietransport
Zwergenwuchs, Kümmerwuchs
ein Milliardstel, 10-9
betäubende Stoffe
Absterben von Gewebe, das noch im räumlichen Zusammenhang mit dem lebenden Organismus steht
Organismen im Freiwasseraum, die aktiver Bewegung; z.B. Fische
neu eingewanderte Pflanzen
im Wasser lebende, mit Haftorganen auf felsigem Untergrund befestigte Pflanzen
alle Süßwasser-Mikroorganismen in der Grenzlamelle Wasser/Luft, siehe Kahmhaut
einfach gebaute, äußerlich und innerlich wenig gegliederte Pflanze, die keine Gliederung in Sprossachse, Blatt und Wurzel erkennen lassen
einfach gebaute tierische Organismen, z.B. Korallen
Salze der Salpetersäure
Salze der salpetrigen Säure
Lehre von der Namengebung, Benennung der Organismen
siehe DNA und RNA
Zellkern
Tragglas, auf dem kleine Objekte, oftmals unter einem Deckgläschen mikroskopisch beobachtet werden
Festigkeit der freien Wasseroberfläche durch einseitig in den Wasserkörper gerichtete molekulare Anziehungskräfte der an der Oberfläche liegenden Wassermoleküle; durch Tenside wird die Oberflächenspannung extrem verringert
an ein bestimmtes Verhalten gebunden oder angepasst; verbindlich; z.B. obligate Parasiten, obligate Aerobier, etc.
ein offenes, zur begrenzten Selbstregulation und biologischen Reproduktion fähiges, relativ abgegrenztes raum-zeitliches Wirkungsgefüge zwischen zusammenlebenden Organismen (Biozönose) und ihrer anorganische Umwelt (Biotop), mit eigenem Stoff- und Energiefluss, eigenem internen Kreislauf, mit Produktivität und Artendiversität; scharfe Grenzen sind nicht zu ziehen.
flüssiges Fett bei Raumtemperatur
eine ungesättigte Fettsäure
Fetteinschluss im Plasma
die Abstände zwischen zweier aufeinanderfolgenden Zirkulationen eines Sees sind länger als ein Jahr
Bezeichnung für Organismen, die in wenig verschmutztem Wasser leben; siehe auch Saprobiensystem
nährstoffarm
Bezeichnung für undeterminierte Zellen; aus diesen können sich verschiedene Zelltypen entwickeln
alles fressend; Allesfresser; siehe auch herbivor und carnivor
gesamte Entwicklung eines Individuums von der Keimzelle an
Eizelle
entgegengestellt, gegenüberstehend
derjenige Grad der äußeren Lebensbedingungen, bei dem die Lebenstätigkeit der Organismen für sie am günstigsten abläuft
Fähigkeit einer Substanz, die Schwingungsebene polarisierten Lichtes zu drehen
biochemisches Messverfahren von z.B. Enzymreaktionen, bei dem die Änderung der Lichtabsorption eines Reaktionspartners verfolgt wird
aus bestimmten Gewebearten in bestimmter Anordnung zusammengesetzte Teile eines Lebewesens, die innerhalb der Gesamtheit des Organismus eine bestimmte Funktion übernommen haben
vom übrigen Zytoplasma meist durch doppelte Membranen = Plasmalamellen abgegrenzte Teile einer Zelle, die besonderen physiologsischen Leistungen dienen 
Lebewesen; ein Gebilde, das die Erscheinungen des Lebens, vor allem Stoffwechsel und Fortpflanzung, zeigt
organischer Schlamm: Faulschlamm (Sapropel), Gyttja (Halbfaulschlamm) und Dy
siehe Diffusion
das an freien Sauerstoff gebundene Leben
siehe Ozon
Teilbereich der Paläontologie und Botanik, das sich mit fossilen Pflanzen und deren Entwicklung in der Erdgeschichte beschäftigt
ältere Steinzeit der menschlichen Kulturentwicklung; siehe Erdzeitalter
das Altertum in der Entwicklung der Pflanzenwelt, siehe Erdzeitalter
künstliche Sumpflandschaft im Botanischen Garten oder zu Hause
Enzymgifte, die die Wirkung des Enzyms hemmen oder aufheben
durch äußerer Reize bestimmt
ein Grundgewebe der Pflanzen
Elterngeneration
Jungfernzeugung; Entwicklung von unbefruchteten Eizellen; im Tierreich besonders häufig bei Insekten anzutreffen; im Pflanzenreich recht selten 
schonendes Erhitzen von Nahrungsmitteln, Arzneimitteln usw. zur Abtötung von Mikroorganismen (allerdings nicht deren Sporen oder andere Dauerstadien); Niederpasteurisierung: einige Minuten bei 71-74°C; Hochpasteurisierung: 1-2 min bei min. 85°C; Tyndalisierung: mehrmaliges Erhitzen
krankheitserregend
Krankheitsentstehung
krankhaft verändert; erkrankt
Stammbau
Enzym, das Pektin dehydrolisiert
Gemische von hochmolekularen Kohlendydraten; Zellwandbausteine (quellbare Substanz), treten auf in fadenförmigen Makromolekülen; bauen die Mittellamellen auf und verkitten somit die benachbarten Zellen miteinander; durch Auflösen der der Pektine kann man Zellen voneinander trennen; Pektine komme besonders reichlich in Früchten und Wurzeln vor
Monosaccharide (Einfachzucker) mit normalerweise 5 C- und 5 O-Atomen
chemische Bindung -CO-NH-, die aus der Carboxygruppe -COOH und der Aminogruppe -NH2 unter Wasserabspaltung hervorgeht
Überführung vom Gel- in den Solzustand
hochmolekulare Abbaustufen der Eiweißkörper; Bestandteil vieler Nährböden
Gesamtbegriff für das Korkgewebe der Pflanzen (mit Korkkambium und Korkrinde)
regelmäßig wiederkehrend
am Rande; außerhalb des Zentrums sich befindend
pflanzlicher Aufwuchs auf Steinen, Pflanzen: Algen, Bakterien, Pilze
durchlässig
Durchlässigkeit
siehe Mikrobody
bestehen bleibend; biologisch sehr schwer oder nicht abbaubare Stoffe
Wahrnehmung
Stoffe, die gegen Organismen tödlich wirken; je nach dem welche Organismen betroffen sind unterscheidet man: Herbizid (Pflanzen), Bakterizid (Bakterien), Algizid (Algen), Insektizid (Insekten), Fungizid (Pilze)
Versteinerungen
biologischer Prozess, in dessen Verlauf sich eine Zelle durch Einstülpung ihrer Oberfläche Nahrung in fester Form bis in Zentrum ihres Cytoplasmas einverleibt. siehe auch Pinocytose
Erscheinungsbild eines Organismus; also die Summe der sichtbaren Merkmale eines Organismus, die sich aus den genetischen Merkmalen (Genotyp) und der Umwelt entwickelt
fettähnliche Substanzen (Lipoid), bei denen zwei Hydroxylgruppen des Glyzerins wie bei den Fetten mit Fettsäuren verestert sind; die dritte Hydroxylgruppe ist jedoch mit Orthophosphorsäure und diese wiederum mit Aminoalkohol verestert
Verhalten der Pflanzen zur täglichen Beleuchtungsdauer; man unterscheidet Kurztagspflanzen (besser Langnachtpflanzen), Langzeitpflanzen (besser Kurznachtpflanzen), tagneutrale Pflanzen
physiologischer Prozess, bei dem aus anorganischen Stoffen unter katalytischer Mitwirkung des Chlorophylls (Blattgrün)  und unter Ausnutzung der Sonnenenergie organische Stoffe aufgebaut werden, oft auch als Assimilation in engerem Sinne bezeichnet
nach der Lichtrichtung orientierte Krümmungsbewegung
die chromophoren Gruppen der Phycobiliproteide (aus der Stoffklasse Biline); besonders verbreitet sind das blaue Phycocyanobilin und das rote Phycoerythrobilin
als akzessorische Photosynthesepigmente dienende Chromoproteide der Cyanophyta=Cyanobacteria, Rhodophyceae, Chryptophyceae
die Abstammung betreffend
blattartige Gebilde der niederen Pflanzen
die Abstammung betreffend
Wissenschaft von der stammesgeschichtlichen Entwicklung
Pflanzenfarbstoffe
Pflanzenhormone: Auxine, Gibberelline, Cytokinine (Phytokinine), Abscisine, Ethylen; siehe auch Hormone
Pflanzenfresser
pflanzliche Gifte
granulärer (körniger) Farbstoff
biologischer Prozess, in dessen Verlauf sich eine Zelle durch Einstülpung ihrer Oberfläche Nahrung in Tröpfchenform bis in Zentrum ihres Cytoplasmas einverleibt. siehe auch Phagocytose
Abkürzung von Protoplasma
= Zytoplasmamembran
gerichtete Bewegung im Cytoplasma
fädige Plasmabrücken, die eine Verbindung zu benachbarten Zellen herstellen
einheitlicher, aus nackten Einzelzellen bestehender Körper; typisch für die Schleimpilze
Verschmelzung von Plasmakörpern ohne gleichzeitige Kopulation ihrer Kerne
Ablösung der Protoplasten von der Zellwand; tritt experimentell ein, wenn durch Einlegen einer Zelle in eine hypertonische Lösung der Zellsaftvakuole osmotisch Wasser entzogen wird
vielgestaltig
an oder auf der Wasseroberfläche schwimmende oder laufende größere Organismen: z.B. Wasserläufe, Enten, Schwimmpflanzen
Bleicherde
wechselhaft feucht; mit stark veränderlichem Dampfdruck, der von der Dampfspannung der umgebenden Luft abhängt.Gegensatz: homoiohydrisch
wechselwarm (im Tierreich); verschiedene Temperaturen ertragend (Pflanzenreich); Gegensatz: homoiotherm
Apparat zur Erzeugung von polarisiertem Licht
1. Lichtwellen schwingen nur in einer Ebene
2. Zersetzung von Stoffen zu Ionen durch elektrischen Gleichstrom
vielteilig, vielzählig
Kunststoff, der aus vielen gleichen Bausteinen (Monomer) besteht und sehr hohe Molekulargewichte erreichen kann
pro Jahr treten viele Zirkulationen im See auf
vielgestaltig
Eiweiß, das sich aus vielen Aminosäuren zusammensetzt
Vervielfachung des Chromosomensatzes einer Zelle
nichtzuckerartige Kohlenhydrate, bestehend aus einer größeren Zahl von Monosaccharidmolekülen, dennoch oft als Vielfachzucker bezeichnet, z.B.: Stärke, Zellulose
Fortpflanzungsgemeinschaft von Individuen einer Art, die in ihrer erblichen Konstitution nicht völlig gleich, aber kreuzbar sind
Farbstoffgruppe, die an Eiweiße gebunden ist und z.B. dem Hämoglobin, Chlorophyll und den Cytochromen zugrunde liegt. 
positiv geladenes Elektron
nacheiszeitlich
das Ökosystem Potamocoen besteht aus dem Biotop der sommerwarmen (>20°C) sandig-schlammigen Zone (Potamal) eines Fließgewässern und den darin lebenden Organismen (Potamon)
Vermögen, Kraft
frühzeitig
voreiszeitlich
minimale Zeitspanne, während der ein Reiz wirken muss, um eine noch erkennbare Reaktion hervorzurufen
Anwesenheit
Ausfällung, Nebel; wird das Löslichkeitsprodukt eines Stoffes überschritten (durch Verschwinden des Lösungsmittels oder durch die Zugabe anderer Stoffe) kann der Stoff nicht mehr im Lösungsmittel gelöst bleiben und wird zu einem Feststoff; er fällt aus oder präzipitiert
in erster Linie; zuerst vorhanden
Zuwachs der pflanzlichen Biomasse (Primärproduzenten) im Verlauf der Zeit, siehe Produktion
Vorrang
Zuwachs der Biomasse im Verlauf der Zeit; wird auf die pflanzliche (autotrophe) Produktion bezogen spricht man von Primärproduktion (verursacht durch Produzenten); auf die der Tiere (heterotroph) von Sekundärproduktion oder Konsumption (verursacht durch Konsumenten); auf die der abbauenden Organismen (heterotroph) von Destruktion (verursacht von Destruenten)
jeder auf natürlichem Wege entstandene, erblich gewordene Weiterentwicklung
Organismen ohne Zellkern, z.B. Bakterien; Gegensatz: Eukaryota
von einem bestimmten Ausgangspunkt fortschreitende Bildung neuer Zellen bzw. Gewebe
Vorbeugung
an Eiweißstoffe gebundene nichteiweißartige Verbindung; sie sind meist Wirkgruppen von Enzymen
proteinähnliche Substanzen, die außer Aminosäuren auch andere organische Gruppen enthalten
Eiweiß; organische Verbindung aus ca. 20 verschieden proteinogenen Aminosäuren; sie sid durch die Peptidbindung -CO-NH- miteinander verbunden
struktureller Aufbau der Eiweiße; dabei unterscheidet man die Anordnung der Aminosäuren in der Polypeptidkette (Primärstruktur), die räumliche Anordnung der Aminosäurekette z.B. als Faltblattstruktur oder alpha-Helix-Struktur (Sekundärstruktur) und die Ordnung der Polypeptidkette, die durch Disulfidbrücken und Wasserstoffbrücken gekennzeichnet ist (Tertiärstruktur)
Hydrolyse von Eiweißkörpern
Gametophyt bei Farnpflanzen; trägt Antheridien und/oder Archegonien
niedere Organismen: Protophyten und Protozoa
bezeichnen oder umfassen alle einzelligen Pflanzen sowie die lockeren Zellverbände, die noch überhaupt keine oder nur eine minimale mit Arbeitsteilung verbundene Differenzierung erfahren haben und daher leicht wieder in Individuen zerfallen können; Gegensatz: Thallophyta; siehe auch Protisten
Gesamtheit der lebenden Bestandteile der Zelle, bestehend aus dem Grundplasma oder Cytoplasma und den Organellen
einfache, einzellige tierische Lebewesen; siehe auch Metazoa und Protisten
Vorstufe eines Vitamins
an der Ursprungsstelle gelegen; Gegensatz: distal
Lebensraum des sandigen Meeresgrundes und der sandigen Küsten des Meeres
sandliebend
Sandpflanzen
schein-, falsch, unecht
veränderliche Fortsätze des Protoplasmaleibes freier Zellen, durch die sich diese aktiv fortzubewegen vermögen
an niedrige Temperaturen angepasste Pflanzen
Gruppe der Farnpflanzen: Farne, Bärlappe, Schachtelhalme
einen Lösung, die innerhalb gewisser Grenzen den pH-Wert konstant halten kann, gleich ob Basen oder Säuren zugegeben werden
Grundbausteine der Nucleinsäuren und anderer wichtiger Zellverbindungen; bestehend aus einem Pyrimidin- und einem Imidazolring, z.B.: Adenin, Hypoxanthin, Guanin, Koffein, Theobromin
Eiter hervorrufend
heterocyclische organische Basen mit zwei Stickstoffatomen, z.B.: Uracil, Cytosin, Thymin
kleinste Energieeinheit
Menge
umfasst alle Maßnahmen, die sich gegen das Einschleppen und Verbreiten von Krankheiten und Schädlingen richten
Volumenvergrößerung durch Wassereinlagerung
strahlenförmig, geradlinig vom Zentrum nach außen laufend
=polysymmetrisch, =aktinomorph, =strahlig, =multilateral; Bezeichnung für Gebilde, die durch mindestens drei Symmetrieebenen in spiegelbildliche gleiche Teile zerlegbar sind
hervorgerufen durch instabile chemische Elemente, die unter Aussendung einer radioaktiven Strahlung zerfallen; siehe auch Isotop
spaltartige Längsrinne auf den Schalen einiger Kieselalgen
Gesamtheit der Individuen innerhalb einer Art, die gewisse, erblich konstante Eigenschaften erkennen lassen, meist ohne Bewertung im Sinne einer Rangstufe
Stoff, der durch seine chemische Einwirkung die Anwesenheit eines anderen erkennbar macht
die durch eine Einwirkung (Reiz) ausgelöste Folgeerscheinung
Zeitspanne zwischen Reizwirkung und Reaktion
= Meiose: Art der Zellteilung, bei der aus einer diploiden Zelle nach zwei Teilungsschritten im Endergebnis vier haploide Zellen entstehen; Gegensatz: Mitose
Wiederherstellung
rückschreitend, sich zurückbildend
in der Klärtechnik werden 1. Reinigungsstufe (mechanische Reinigung), 2. Reinigungsstufe (biologische Reinigung: Nitrifikation, CSB-Abbau) und 3. Reinigungsstufe (Denitrifikation und P-Eliminierung) unterschieden
lebende Anzucht einer bestimmten Mikroorganismenart auf keimfreiem Substrat, zu dem der Zutritt fremder Keime ausgeschlossen ist
ein außerhalb des Organismus liegender Faktor, der bestimmte Reaktionen auslöst
die kleinste Reizmenge, die zu einer gerade noch wahrnehmbaren Reaktion führt
mehrmals wiederholte Destillation von Flüssigkeiten
Restwirkung einer chemischen oder physikalischen Ursache (z.B. Nachwirkung eines Insektizids)
Humuskarbonatboden, bei dem die humusreiche Bodenschicht unmittelbar dem kalkreichen Grundgestein aufliegt
Vermehrung
Widerstandskraft eines Organismus gegen Krankheiten, Medikamenten oder anderen Schädigungen bzw. Umwelteinflüssen
Aufnahme gelöster Stoffe
die Aufnahme von Luft (Aufnahme von Sauerstoff, Abgabe von Kohlendioxid), umgangssprachlich auch Atmung; siehe auch Atmung
das Verhältnis von ausgeatmetem Kohlendioxid zum aufgenommenen Sauerstoff
netzförmig
siehe endoplasmatisches Retikulum
umkehrbar
Durchsicht, Überblick, Kontrolle, Rückschau
jetzt lebend, Gegensatz: fossil
die durch die Richtung von strömendem Wasser beeinflusste Wachstumsrichtung
das Ökosystem Rhithrocoen besteht aus dem Biotop der sommerkalten meist steinig-kiesige Zone (Rhitral) eines Fließgewässern und den darin lebenden Organismen (Rhithon)
wurzelähnliche Zellschläuche, die zur Verankerung im Substrat dienen
=Wurzelspross: unterirdische, mehr oder weniger verdickte Sprossachse, die sich durch Vorhandensein von meist schuppenartigen Niederblättern und durch ihre Gliederung deutlich von Wurzeln unterscheidet
Charakterpflanze der Mangrove-Ästuare
Wurzelfüßler; gehören zu den Protozoen
Bodenschicht, die von den Wurzeln der Pflanzen durchwuchert wird
Rotalgen
Farbstoffträger der Rhodophyta; enthalten Chlorophyll, Karotin, Xantophyll, Phycoerythrin, Phycozyan
RNS, =RNA, hochmolekulares Polynucleotid, das in den Molekülsträngen neben Phosphorsäure, Purin- und Pyrimidinbasen, Ribose enthält; die RNS besitzt große Bedeutung für die Proteinsynthese der Zelle. Nach ihrer Funktion unterscheidet man: m-RNS = messenger RNS (Boten-RNS), t-RNS = transfer RNS (Überträger RNS) und r-RNS = ribosomale RNS (Ribosomen RNS)
nur elektronenmikroskopisch erkennbare Partikel (15-25 nm Durchmesser), die aus Ribonucleinsäure und Protein bestehen: Orte der Proteinsynthese
Sammelbegriff für alle stickstofffreien Bestandteile der Pflanzen, die bei je 1/2stündigem Kochen mit 1,25%iger Schwefelsäure und 1,25%iger Kalilauge sowie darauffolgendem Auswaschen mit warmen Wasser ungelöst bleiben; die zurückbleibende Substanz setzt sich aus Zellulose, Pentosanen und Lignin zusammen
Bezeichnung für Fette und fettähnliche Stoffe, die nach dem Trocknen mit Ether mindestens 12 Stunden extrahiert werden können
Böden vornehmlich der feuchten Tropen, bei denen es wegen der hohen Temperatur nicht zur Ausbildung von Humus kommt. Vom verwitterten Oberboden werden Silikate, Alkalien und Kalk ausgewaschen. Die infolge des Tonzerfalls übrigbleibende Sesquioxide (Fe2O3, Al2O3) bedingen die Rotfärbung des Bodens. Gelbfärbung tritt auf, wenn die Sequioxide mehr hydriert sind. siehe Laterit
rückgebildet
Hexosen-Zucker
Hefepilz; zur Gattung gehören viele wichtige Kulturhefe: Backhefen, Brennereihefen, Weinhefen, Bierhefen
Rohrzucker, Rübenzucker; ein Disaccharid bestehend aus Trauben- und Fruchtzucker
Ebene, die paralell zur Medianebene verläuft
Queller, Glasschmelz
oberster Abschnitt eines Fließgewässers mit Salmoniden als Charakterfische: obere S. mit Forellen (Forellenzone, trout zone), untere S. mit Äschen (Äschenzone, grayling zone). Untergrund steinig-kiesig, Sommertemperaturen <20°C
Nitrit- und Nitratbakterien = Nitrifikanten
aus einer Samenanlage entstandenes Verbreitungsorgan, das aus einem vorrübergehend ruhenden Embryo besteht, von einer Samenschale umschlossen ist und meist noch ein besonderes Nährgewebe enthält
Summe der heterotrophen Bioaktivität in einem Gewässer; siehe auch Trophie
eine Zusammenstellung von Organismen, deren ökologischer Verbreitungsschwerpunkt (Vorkommen + Häufigkeit) in bestimmten Belastungszonen eines Vorfluters (Fließgewässer) liegt und die für solche Belastungszustände daher eine Indikatorfunktion haben. Das Saprobiensystem wird im Verbund mit chemischen und biochemischen Indikatoren zur Charakterisierung der biologischen Gewässergüte von Fließgewässern herangezogen.
fäulniserregend
Faulschlamm; siehe Organopelit
heterotrophe Pflanze, die im Gegensatz zu den Parasiten auf totem organischem Substrat leben; sie bewirken einen fermentativen (enzymatischen) Abbau des Substrats und nehmen organische Zersetzungsprodukte auf
Turgor
pH-Wert
jedes oberflächliche Wachstum eines Pilzmycels
durch Spaltung entstande
Spaltpilze oder Bakterien
spezialisierte, oft bohnenförmige Epidermiszelle, die paarweise die Spaltöffnung (Stoma) begrenzen
Kolloide, die das Koagulieren anderer Kolloide erschweren oder verhindern
beruhigend
Beruhigungsmittel
innere und meist auch äußere Gliederung des Körpers in gleichartige, aufeinanderfolgende Teile
Kalium- und Natriumsalze der höheren Fettsäuren
Ausscheidung
Abschnitt, Teilbereich
an zweiter Stelle stehend; im Anschluss an etwas anderes (Primäres) erfolgend
Zuwachs der tierischen Biomasse (Sekundärproduzenten oder Konsumenten) im Verlauf der Zeit, siehe Produktion
Stoffwechselgeschehen, das Verbindungen zur Stoffspeicherung und Substanzen, die nicht mehr unmittelbar am Grundstoffwechsel beteiligt sind, liefern. Stoffwechselprodukte des Sekundärstoffwechsels können sehr oft wieder in den Primärstoffwechsel der Zelle einbezogen werden. Zu den typischen sekundären Stoffwechselprodukten zählt man z.B. die Alkaloide
Organismen sind dazu in der Lage eingeleitete Abwasserinhaltsstoffe abzubauen und zu mineralisieren
natürliche oder künstliche Auswahl, Zuchtwahl
halb
halbtrocken
halbdurchlässig, siehe Umkehrosmose
das Altern von Zellen
empfindlich
im Sinne
Scheidewand
Reihenfolge
sesshaft, festgewachsen auf einer Unterlage
Geschlechtlichkeit
absondern
Bezeichnung, Aufschrift
Ausdruck der Zuverlässigkeit einer vorhandenen Abweichung zwischen Beobachtungen und Erwartung in der Versuchsstatistik
Trocknung, Trocknungsvorgang
Trocknungsmittel
Verbindung von Siliciumdioxid mit basischen Oxiden: Feldspat, Glimmer, Granate, Augite, Tonmineralien
einfach
gleichzeitig
Schlauch, Röhre
flüssiger Zustand von Kolloiden
einzeln, vereinzelt
Gesamtheit der Körperzellen, Gegensatz: Keimzellen
körperlich, auf den Körper bezogen
Festhalten von Stoffen durch andere Stoffe
1.durch Lichtzerlegung entstehendes Farbenbild
2. bildliche Darstellung einer Erscheinung aus einzelnen Komponenten oder Teilbildern
männliche Gameten
kugelförmig
0,5 -1 µm große, runde Einschlüsse im Protoplasma, die hauptsächlich aus Eiweiß bestehen
vereinzelt, hier und da
ungeschlechtliche Keim- oder Fortpflanzungszellen bei Bakterien, Clostridien, Farnen, Moosen
siehe Metalimnion
= Mikronährstoff; chemische Elemente die in geringsten Menge nützlich oder gar unentbehrlich, in große Gaben oft schädlich sind; Anwendung
Entwicklungsabschnitt
energetischer Stabilitätszustand horizontal übereinander geschichteter, meist in den Temperatur unterschiedlicher Wassermassen eines Sees. Durch Wind- und Luftdruckeinwirkungen können die horizontalen Schichten schräg gestellt werden und pendeln, bleiben aber als solche erhalten. Die Stagnation wird von einer Zirkulation abgelöst.
Gesamtbiomasse einer biologischen Einheit (Taxon oder Funktionsgruppe) zu einer bestimmten Zeit
potentieller Wohnplatz einer Art oder einer Gemeinschaft unter Einschluss aller darauf einwirkenden Umweltfaktoren, gleich ob die Art oder Gesellschaft real vorhanden ist oder nicht; nicht zu verwechseln mit Fundort
1. leichtbewegliche Stärkekörner, die in der Wurzelhaube und in den Stärkescheiden von Luftsprossen eingelagert sind
Arten mit enger Verbreitung
Bezeichnung für Organismen, bei denen die Kardinalpunkte (Minimum und Maximum) der Salzkonzentration eng zusammenliegen
unfruchtbar, keimfrei
Inbegriff der chemischen Veränderungen, die mit der Lebenstätigkeit der Organismen verknüpft sind, sie umfassen die gesamte Stoffaufnahme, den Stoffumsatz und die Stoffabgabe
Spaltöffnung
in Ketten gelagerte Kokken (Fäden von Kugelbakterien)
Strahlenpilze
wässrige Grundsubstanz der Plastiden, im elektronenoptischen Bild granulär und stärker kontrastiert als Grundcytoplasma
knollige oder schalige Kalkabsonderung, unter Mitwirkung von Cyanobakteria entstanden, Präkambrium bis rezent
Gefüge, Aufbau
unter, schwach, fast
Übergang fester Körper in gasförmige, ohne vorher in flüssige Form überzugehen; Gegensatz: Resublimation
unter Wasser lebend, siehe auch emers und amphibisch
Methode zur Kultivierung von Organismen in einem Nährmedium; im Gegensatz Emerskultur: auf einem Nährmedium
Stoff
Grundlage, Nährboden
wasserspeichernd
allmählich, schrittweise; Gegensatz: simultan
umweltbedingtes Ablösen einer Gesellschaft durch eine andere; ist möglich durch Kulturmaßnahmen, aber auch durch natürliche Ursachen
Salze des Schwefelwasserstoffes; nicht zu verwechseln mit Sulfiten
stark, ober
Unterdrückung
Aufschwemmung feinster, fester Teilchen in einer Flüssigkeit
Partner in einer Symbiose
Krankheitszeichen
gleichzeitig
Gesamtheit aller Symptome, die eine Krankheit kennzeichnen
Zusammenwirken von Organismen in derselben Richtung
Name mit gleicher Bedeutung
Vereinigung, Verbindung verschiedener Faktoren oder Stoffe zu einer Einheit
künstlich hergestellt
Bezeichnung für vielkernige Plasmamassen, die durch Verschmelzung ursprünglich einzelner Zellen entstanden sind
siehe Taxis
aus Galläpfeln gewonnene Gerbsäure
siehe Zyklomorphose
zeitweilig, vorübergehend
oberflächenaktive Stoffe, die sowohl hydrophobe als auch hydrophile Anteile enthält; Tenside setzen die Oberflächenspannung extrem herab 
endständig
1. Grenze, Spitze; 2. Bezeichnung, Ausdruck
aus mehreren Isoporenmoleküle zusammengesetzte, oft durch ihren Geruch ausgezeichnete, weit verbreitete, organische Naturstoffe
auf die Erde bezüglich, auf der Erde befindlich
an dritter Stelle stehend
Oberflächenbeschaffenheit
siehe auch Protophyta; Organismen mit Merkmalen eines Thallus
Pflanzenkörper, der sich nicht aus den Grundorganen Sproßachse, Blatt und Wurzel aufbaut und durch geringe Zelldifferenzierung auszeichnet.
1. Antherenhälfte, 2. Schale der Kieselalgen
Verknüpfung von Hypothesen (Annahmen) und Tatsachen, die mit keiner Erfahrung in Widerspruch steht
Lehre von der Heilung bzw. Behandlung der Krankheiten
Substanzen (auch Organismen), die leicht durch Hitze zerstört oder unwirksam gemacht werden; Gegenteil: thermostabil
hitzebeständig, Gegenteil: thermolabil
1. Raum mit konstanter Temperatur, 2. Themperaturregler
ein Vitamin
Schwefelbakterien
mit Weingeist, Ätherweingeist, Wein, Aceton oder Wasser hergestellte Auszüge pflanzlicher oder tierischer Stoffe
das relative Maß für die Menge eines Antikörpers oder Antigens in einer Flüssigkeit, gewöhnlich in einem Serum
zulässige Abweichung
anorganischer Bestandteil des Bodens mit Teilchendurchmesser kleiner als 0,002 mm
Kräftigungsmittel
innere Plasmagrenzschicht, die den Protoplasten von den Zellsafträumen (Vakuolen) trennt
Geländebeschreibung
Ablagerung abgestorbener Pflanzenteile mit >30% organischer Substanz in der Trockenmasse, die unter weitgehendem Luftabschluss durch Wasser einer als Vertorfung bezeichneten Art der Zersetzung unterlagen
eine um die Längsachse verdrehende Bewegung
Befähigung von Zellen, alle Gewebe aufzubauen
Gift; eine Substanz, die auf lebende Organismen von einer bestimmten Konzentration an schädigend wirken; unter dieser Konzentration können sie jedoch förderlich sein (z.B. Spurenelemente); die gleiche Substanz kann bei unterschiedliche Organismen total andere Wirkungen (oder keine) hervorrufen
Giftigkeit
Vegetationslinie oder -gürtel, zur Kartierung der Pflanzen (und sessilen Tiere) ausgewählt, um Veränderungen in der Zusammensetzung der Vegetation in einem bestimmten Gebiet zu untersuchen
Übertragung, Umwandlung
1. Bezeichnung für den ersten Schritt des Ablesens der in der DNA verschlüsselten Information; 2. die Umschreibung oder Übertragung ins Lateinische oder die Latinisierung hinsichtlich Schrift, Schreibweise, Suffix aus dem Griechischen
Übertragung der in der Messenger-RNA enthaltenen Information, die zu einer spezifischen Aminosäuresequenz in den Polypeptiden führt; die Translation findet nach der Transkription statt
Wasserabgabe aus Geweben: 1. kutikuläre Transpiration, 2. stomatäre Transpiration
Verpflanzung eines lebenden Organs
Haare
= Zitronensäurezyklus
landessprachlicher Name einer Art; z.B. Zebrasoma flavescens: Gelber Seebader, Yellow Sailfin Tang
wasserfreie Substanz, die durch Erhitzen von Frischsubstanz im Trockenschrank auf 105°C gewonnen wird. Abkürzung TS
Summe aller photoautotrophen Bioaktivität in einem Gewässer; siehe auch Saprobie
Die Organismen einer trophischen Funktionsgruppe bilden eine Trophie-Ebene, also die Primärproduzenten, Primärkonsumenten, Sekundärkonsumenten.
auf die Ernährung bezogen
durchlichteter Oberflächenbereich eines Gewässers, in dem ein Überschuss-Primärproduktion möglich ist. Sie umfasst das oberste Pelagial (Epipelagial) und Benthal (Litoral); siehe auch Kompensationsebene
Tiefenbereich eines Gewässers ohne Möglichkeit zur photoautotrophen Überschussproduktion; nur heterotrophe und chemolithoautotrophe Bioaktivität; siehe auch Kompensationsebene
Mantel
Wasserbewegung, bei der Wasserteilchen nicht parallel nebeneinander fließen (laminare Strömung), sondern sich verflechten und somit eine Querdurchmischung stattfindet. 
der osmotisch bedingte Spannungszustand der pflanzlichen Zellen bzw. der Druck des Zellinhaltes auf die Zellwand
Stoffumsatz bezogen auf eine Molekülart oder Ion oder Biomasse in der Zeit, d.h. diejenige Menge eines Stoffes, die in einem System in der Zeiteinheit ausgetauscht wird. 
siehe pasteurisieren
Coenzym Q, Chinoderiate, die in der Zelle vor allem in den Mitochondrien lokalisiert sind. Sie sind an biologischen Oxidationen beteiligt, z.B. in der Atmungskette
Organismen, die keine besonderen Standortansprüche stellen und daher ein sehr großes Verbreitungsgebiet aufweisen
überall verbreitet
stellt die Grenze der optischen Mikroskopie dar; Vergrößerungen bis 1:3000
Schneidegerät zur Herstellung von Dünnschichten für die Elektronenmikroskopie
= Infrarot; Lichtstrahlen mit größere Wellenlänge als Rot
Lichtstrahlen mit kleinerer Wellenlänge als Violett
in der Ökologie die Gesamtheit der äußeren Lebensbedingungen, die auf eine bestimmte Lebenseinheit an deren Lebensstätte einwirken
Einwirkungen der Umgebung auf ein Lebewesen
Pyrimidinbase, die am Aufbau von Nukleinsäuren beteiligt ist
Zellsafträume
Wertigkeit
Änderung
Abart, systematische Kategorie unterhalb der Art
1. Pflanzenwachstum, 2. Pflanzendecke
der Teil des Jahres, in dem die Hauptmasse der in einem bestimmten Gebiet wachsenden Pflanzen im lebhaften Wachstum begriffen ist
von der Höhenlage abhängige Aufeinanderfolge der Vegetation
Fortpflanzung auf ungeschlechtlichem Wege
auf der Bauchseite gelegen
Vorgang des Übergehens eines offenen Gewässers in Festland
senkrecht
Aus Zufluss- und Abflussmenge und dem Volumen des Gewässers errechnete Aufenthaltszeit des Wassers
chemische Substanz, die Viren zerstört oder blockiert
Ansteckungsfähigkeit
= Bakteriophag; hochmolekularer Eiweißkörper, die nur in lebenden Zellen sich entwickeln und Lebensfunktionen äußern; Erreger zahlreicher Krankheiten von Pflanzen, Tieren und Mensch
klebrig, zähflüssig
das Leben betreffend
Wirkstoffe der Nahrung, die im Gegensatz zu den Hormonen und Enzymen dem Organismus meist von außen zugeführt werden müssen; ihr Fehlen verursacht Mangelkrankheiten (Avitaminosen)
Hydrologisch jedes Gerinne, in dem Wasser mit natürlichem oder künstlichen Gefälle abfließen kann. Die Einleitung von Abwässern gehört lediglich zur Nutzung, nicht zur Definition des Vorfluters, wie sie sich in der Limnologie fälschlicherweise eingebürgert hat.
zu den Lipoiden gehörige fettartige, leicht schmelzbare Verbindungen; Fettsäureester höherer Alkohole; spielen wichtige Funktion als äußerste Schicht auf Pflanzenoberflächen
eine mit Gestaltsveränderung verknüpfte, bleibende Volumenzunahme
Krümmungen von Pflanzenteilen (+ sessilen Tieren), die auf Wachstumsvorgängen beruhen
=Wachstumsinhibitoren sind Substanzen, die Prozesse des Wachstums und der Entwicklung hemmen bzw. verlangsamen oder letal beeinflussen
Zeitabschnitt der Nacheiszeit
Gerät zur Messung des Gasaustausches bei der Assimilation
an der Wasseroberfläche konzentrierte Massenentwicklung on Algen und Cyanobakterien, bei denen meist eine oder wenige Arten dominieren; je stärker ein Gewässer eutrophiert ist, desto öfter und massiver treten Wasserblüten auf; einige Gattungen, die für Wasserblüten verantwortliche sind: Microcystis, Anabaena, Aphanizomenon, Nodularia. Durch Wasserblüten gelangen oft toxische Stoffe in das Wasser, die Massensterben von Tieren verursachen können, oder Nahrungsmittelorganismen (Fisch, Muscheln) vergiften.
siehe Cilie
Parasiten, die unverletzte Wirte nicht befallen können, sondern nur durch Wunden Einlass finden
siehe Rhizom
wichtiges Purinderivat beim Nucleinsäurestoffwechsel
ein Oxiddationsprodukt des Karotins; Sammelbegriff für verschiedene gelbe, isomere Farbstoffe
Geschlechtschromosom mit weiblichen Geschlechtsfaktoren
Bezeichnungen für Habitus an Trockenzeiten angepasste Organismen
Geschlechtschromosom mit männlichen Geschlechtsfaktoren
verschiedenartig spezialisierte, aber nach einem einheitlichen Plan gebaute und mit einer gewissen physiologische Selbstständigkeit versehene Elementarteilchen der Körper der Organismen
im Cytoplasma gelegener, meist rundlicher, zäher, scharf abgegrenzter Körper, der aus Kernkörperchen, Kernsaft und Kernmembran besteht und die Chromosomen enthält
Technik zur Lebenderhaltung von aus dem Verband des Organismus gelösten Zellen
plasmatische Grenzschicht (Plasmalemma), die den  Zellinhalt (Plasma) von der Außenwelt trennt
siehe Mitose und Meiose
eine nur im Tierreich nicht vorkommende außerhalb der Zellmembran liegende Schicht, die hauptsächlich aus Zellulose (Pflanzen), Chitin (Pilze) oder Murein (Bakterien) besteht. Im Laufe der Entwicklung können zusätzliche Stoffe inkrustiert werden
im Mittelpunkt befindlich
vom Mittelpunkt gegen den Rand zu; von innen nach außen; Gegensatz: zentripetal
gegen den Mittelpunkt zu; von außen nach innen; Gegensatz: zentrifugal
zentraler, farbloser, das Kernäquivalent darstellender Teil der Cyanobakterien-Zelle, der ohne scharfe Abgrenzung vom peripherer gelegenen Chromatoplasma umgeben ist. Das Zentroplasma besitzt stab-, netz- oder fadenförmige Elemente, die DNS enthalten und in ihrer Gesamtheit als Chromatinapparat bezeichnet werden. 
1. großräumige Umwälzung der Wassermassen eines Sees von der Oberfläche zur Tiefe bei Temperaturausgleich (Homothermie) durch den Wind als Antriebsenergie. Räumliche Unterschiede: Holomixis, Meromixis; Unterscheidungen nach Häufigkeit: Oligomixis (nicht jedes Jahr), Monomixis (jährlich), Dimixis (zweimal pro Jahr,  Polymixis (mehrmals im Jahr)
2. in ihrer Richtung wechselnde Plasmaströmung in Zellen mit umfangreicheren Safträumen; Gegensatz: Rotation
= Krebs-Zyklus, =Tricarbonsäurezyklus: zyklischer Prozess der Energiegewinnung der aerob lebenden Organismen. Dabei wird Acetyl-Coenzym A oxidativ abgebaut, in dem es mit Oxalessigsäure zur Zitronensäure reagiert und so in den Zyklus eingeschleust wird. Am Zitronensäurezyklus sind folgende Carbonsäuren beteiligt: Oxalessigsäure, Zitronensäure, cis-Akonitsäure, Isozintronensäure, Oxalbernsteinsäure, alpha-Ketoglutarsäure, Bernsteinsäure, Fumar- und Äpfelsäure
= Coenobien
den Zonen der Erde gemäß; Gegensatz: azonal
Wirkung der Tiere auf Pflanzen
Bezeichnung für in gallertartige Schleimmassen eingebettete Bakterien, wobei dei schleimigen Substanzen der Zoogloea on den Bakterien selbst ausgeschieden werden. 
Verschmelzungsprodukt der verschiedengeschlechtlichen Gameten; befruchtete Eizellen
auf einem Zyklus bezogen; im Kreise angeordnet; kreisförmig; in regelmäßiger Folge wiederkehrend
In aufeinander folgenden Generation einer Organismenart auftretender zyklischer Gestaltwandel: z.B. kurz- und langhelmige Individuen von Daphnia galeata, Polypen- und Medusengeneration von Coelenterata
ältere Bezeichnung für kohlenhydratabbauende Enzyme oder (Karbohydrasen)
Enzym bildend
meist durch Wasserentzug und durch kapselartige Verfestigung der äußeren Hülle entstandene Dauerform, die Trockenheit oder Dürrer zu überstehen mag; z.B. bei einigen Bakterien
siehe Cytochrome
zellbildend
Zellauflösung
siehe Plasma
= Plasmalemma; sehr dünne Membran, die die Oberfläche des Protoplasten bildet und diesen gegen die Zellwand (bei Pflanzen, Pilzen, Bakterien) abgrenzt. Sie ist funktionell die osmotische Schranke der Zelle, die die Aufnahme von Nährstoffen und die Abgabe von Stoffwechselprodukten reguliert.
Zellteilung und -wachstum hemmender Stoff
Zellgift